Ni-Na-Ni-Na Nikolaus

„Von drauß´ vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!“ – So begann für die Wurzelkinder der diesjährige Besuch des Nikolauses. Aufregung lag in der Luft, als die Kinder versuchten, durch lauten Gesang  und Lichtergläser den Nikolaus anzulocken. Kaum war „Lasst uns froh und munter sein“ zu Ende, tauchte schon ein bärtiger Mann mit Bischofsstab, Bischofsmütze, Rauschebart und goldenem Buch im Eingang des Schwammerlplatzes auf. Alle Kinder waren erst ganz still, doch als sie merkten, wie freundlich der Nikolaus war, wich die anfängliche Anspannung der Neugier und die Fragen sprudelten nur so aus den Kinder heraus. Als der Nikolaus alle beantwortet hatte, ließ er sich von den jeweiligen Gruppen vorführen, was sie für ihn vorbereitet hatten. Die Bewegungsgeschichte „Ni Na Ni Na Nikolaus“, die die kleinen“ Wurzelmäuse“ aufführten, machten ihn fast sprachlos. Auch die großen „Wurzelhörnchen“ hatten etwas vorbereitet und sagten ihr gelerntes Gedicht „Holler Boller Rumpelsack“ sogar ganz ohne Hilfe der Erzieher auf. Dann schlug der Nikolaus sein großes, goldenes Buch auf und las vor, was die Engel ihm Schönes über unsere tollen“ Wurzelkinder“ berichtet hatten. Liebevolle Freunde, phantasievolle Spieler, begeisterte Köche, gute Aufräumer und vor allem mitfühlende und fröhliche Kinder sind in unserem Wurzelwald Zuhause. Im Anschluss wurden die Nikolaussackerl für die Kinder ausgeteilt, die alle Kinder erst daheim öffnen durften. Dann verabschiedete sich der freundliche Bischof wieder aus dem Wald, da er ja noch sehr viel zu tun hatte.

Herzlichen Dank, lieber Bischof Nikolaus ( Martin Heigenhauser), dass du den Weg zu uns in den „Wurzelkinderwald“ gefunden hast.

Endlich wieder … St. Martinsfest!

Die Wurzelkinder vom Waldkindergarten in Übersee freuten sich riesig, mit ihren Eltern und Geschwistern gemeinsam das St. Martinsfest zu feiern.

Am 12.11.21 trafen sich alle im Wald. Die Kinder hatten ihre liebevoll gestalteten Laternen dabei. Der Laternenzug setzte sich mit beiden Gruppen getrennt singend in Richtung Schwammerlplatz in Bewegung. Der Weg war links und rechts mit Lichtern bestückt, welche den Weg durch die Dunkelheit und Nebelstimmung wiesen und für eine gemütliche Atmosphäre sorgten.

Dort angekommen, setzen sich die Kinder in einen Baumstammkreis. Nach einer Ansprache der Kindergartenleitung Anja Blösl begannen die „Wurzelmäuse“ mit dem Lied „St. Martin ritt durch Schnee und Wind…“, welches sie ganz mutig und zauberhaft als Rollenspiel mit Kostümen aufführten.

Anschließend sangen alle Kinder gemeinsam „Durch die Straßen auf und nieder“.

Danach waren die „Hörnchen“ mit einer Mitmachgeschichte an der Reihe. Die Hörnchen“-Kinder konnten dabei mit Worten und Gesten in jede einzelne Rolle der St Martinslegende schlüpfen und ihren gegenüberstehenden Eltern präsentieren.

Zum Schluss überraschten die Kinder ihre Eltern noch mit dem neuen Lied „Kleine Laterne“, welches mit Gitarre, Glöckchen und Rhythmusinstrumenten begleitet wurde.

Nachdem die Kinder einen großen Applaus bekamen, gab es für sie eine gebackene Martinsgans und für die Geschwisterkinder ein Lebkuchenherz. Vielen Dank für die leckere Spende unseres Bürgermeisters Herbert Strauch, die wie jedes Jahr von der Bäckerei Pummer gebacken wurde.

Bei einer leckeren Tasse Kinderpunsch konnte man sich erwärmen und den schönen Abend ausklingen lassen. Für die Saftspende danken wir der Fima Stöger recht herzlich!

Ein Dankeschön geht auch an den Elternbeirat, der tatkräftig das Gelingen des Festes unterstützt hat.

Interesse und Anmeldung für das „Wurzelkinder“- Jahr 2022/23

Im Frühjahr 2022 wollen wir wieder unseren „Nachmittag des offenen Waldes“ stattfinden lassen, um interessierten Familien einen kleinen Einblick in unseren Waldkindergarten „Wurzelkinder eV“ zu vermitteln, offene Fragen zu klären und das Gelände kennenzulernen.

Oder auch durch eine individuelle „Waldführung“ mit einem separat ausgemachten Termin, um intensiver in den Austausch zu kommen und sich kennenzulernen! Welche sich im letzten Jahr sehr bewährt hatte.

Wir bieten allen interessierten Familien an, unser „Interessentenformular“ auf der Homepage auszufüllen! Das Formular ist keine Anmeldung! Und somit auch keine Garantie für einen Kindergartenplatz! Wir führen auch keine Warteliste, um allen Interessierten die gleiche Chance zu geben!

Einen Einblick in unsere Arbeit, und was uns bei dieser besonders wichtig ist, bekommt ihr, wenn ihr unsere Konzeption lest. Ihr findet sie auf unserer Homepage. Sie ist die Grundlage all unseres pädagogischen Handelns und unserem Umgang mit den Kindern im Lern- und Lebensraum Wald.

So ist uns beispielsweise wichtig, die Gruppen nach Alter aufzuteilen. Die Mäuse von ca. 2,5 – 4 Jahre, die Hörnchen von 4 Jahren bis zum Schuleintritt, um den Bedürfnissen und Interessen in den Altersgruppen besser nachgehen und den Alltag entsprechend gestalten zu können.

Unser oberstes Ziel ist es den Kindern eine wunderschöne, sichere und liebevolle Kindergartenzeit als Grundlage für ihr späteres Leben mitzugeben. Wir stellen uns dabei auf jedes Kind individuell ein und hinterfragen auch gerne immer wieder unsere Herangehensweisen und Methoden (z.B. durch Überarbeitung der Konzeption insgesamt oder in Teilabschnitten oder durch Fortbildungen).

Einen Einblick bietet auch ein Gesprächsaustausch mit bisherigen bzw. aktuellen Familien, die ihre Kinder bei uns betreuen lassen!

Oder ihr setzt euch direkt mit uns in Verbindung:

„Wurzelmäuse“- Gruppen- und Gesamtleitung:
Anja Blösl
0176 – 45895899
leitung@wurzelkinder-uebersee.de

„Wurzelhörnchen“- Gruppenleitung:
Sophie Gerger
0176 – 45604338

Vorstandsvorsitzende:
Caro Schaffer
0179 – 7887357
vorstand@wurzelkinder-uebersee.de

Die Anzahl der zu vergebenen Plätze ist abhängig von der Anzahl der Familien, die im Sommer unsere Einrichtung verlassen werden und der momentanen Gruppensituation. Die Vergabe der Plätze ist in der Regel bis Anfang /Mitte Mai bzw. bis alle Familien die Gelegenheiten zum Schnuppern hatten.

Grundsätzlich keine Aufnahme von Kindern in den Monaten Dez – Feb. Ein Quereinstieg im Frühjahr zu einem späteren Zeitpunkt ist aber möglich.

Aus allen Interessenten wird Anhand folgender Auswahlkriterien entschieden, welche Familien genommen werden könnten: Die Aufzählung hat in der Reihenfolge keine Gewichtung, sondern ist in der Gesamtsituation zu betrachten.

  • Geschwisterkinder, die zur selben Zeit unsere Einrichtung besuchen
  • Vereinsmitglieder
  • Familien vor Ort und dann im näheren/weiteren Umkreis
  • Familiensituation
  • Ausgewogenes Verhältnis Mädchen und Jungen
  • Überzeugung von der Waldpädagogik und Elterninitiative und den damit verbundenen zu leistenden Aufgaben
  • Gruppensituationsabhängig –> Gesamt- Gruppenzusammensetzung, Alter

Kinder unter 2 Jahren werden nicht aufgenommen.

Einzelne „Schnuppertage“ können individuell ab Anfang März vereinbart werden.

Wir freuen uns auf Euch!

Kühlpacks für den Waldkindergarten

Das neue Kindergartenjahr hat auch bei den Wurzelkindern am Überseer Westerbuchberg begonnen. Die alten und neuen Kinder spielen und entdecken bereits fleißig den Wald und dies natürlich mit vollem Körpereinsatz. Dementsprechend bleibt auch das ein oder andere „Weh-Wehchen“ nicht aus, denn wer mit allen Sinnen die Umwelt entdeckt und erfährt, dem passiert schon mal ein kleines Missgeschick. Damit unsere kleinen Entdecker bei ihren Abenteuern auch immer gut verarztet werden können, hat uns die Adler Apotheke einen Satz Kühlpacks spendiert. So behalten unsere Wald-Entdecker immer einen kühlen Kopf. 

Vielen Dank dafür!

Großes Dankeschön an Steiner Blasius für die gespendete Gasflasche

Wir vom Waldkindergarten “Die Wurzelkinder e.V.” in Übersee sind um jede Spende dankbar, die wir erhalten, da wir auf viele alltägliche, natürliche Waren wie Wasser und Strom sowie auch Gas angewiesen sind. Für den Bauwagen, in dem wir im Wald bei schlechtem Wetter Obhut finden oder im Winter darin wöchentlich auch einen Tag mit dem Kochen verbringen, benötigen wir in regelmäßigen Abständen Gasflaschen. Dieses Mal duften wir uns glücklich schätzen, wiederholt eine solche Gasflasche vom Steiner Blasius aus Übersee gesponsert zu bekommen. Natürlich fand diese wie immer ihre Hauptaufgabe in der Versorgung unserer Heizung im Bauwagen, doch aus Dankbarkeit wollten sich die Kinder mit einer repräsentativen Kleinigkeit revanchieren. 

An einem regnerischen Tag bastelten wir Kerzen aus übriggebliebenem Teelicht- und Bienenwachs. In erster Linie galt es demnach, das übrige Wachs im von der Gasflasche angeheizten Kochtopf zu schmelzen. In der Zwischenzeit bemühten sich die Kinder um die Herstellung eines geeigneten Kerzendochts sowie um eine mögliche Halterung für den dazugehörigen Faden, welcher bis zur späteren Erhärtung des geschmolzenen Wachses im Glas gerade gehalten werden musste. Als schließlich das Wachs sich verflüssigte, durften die Kinder die flüssige Wachsmischung selbständig mittels Suppenkelle in ihre Gläser füllen. Im Zuge der Erhärtung beobachteten die Kinder gespannt das Wachs, insbesondere die Verformung, bis ihr Glas vollständig gefüllt und ihre Kerze funktionsfähig war. Nun muss nur noch der Faden angezündet werden, um die Magie der Kerzen künftig in unserem Morgenkreis zu entfachen.

Wir sagen ein herzliches “Vergelt´s Gott” an Herrn Steiner!

Erntedank bei den Wurzelkindern

Das Erntedankfest wurde auch bei den Wurzelkindern im Wald des Westerbuchberges zelebriert. Nach dem Marsch zum Bauwagen wurde alles für das Fest und das gemeinsame Kochen hergerichtet und vorbereitet. An der am Bauwagen gelegenen Feuerstelle sollte nun ein leckerer Eintopf gekocht werden. Dafür konnte jedes Kind Gemüse seiner Wahl mit bringen und dies auch gemeinsam mit dem Personal klein schneiden. Da kam einiges an Gemüse und Schneidearbeit zusammen! Fleißig schnitten die kleinen Helfer während das Feuer bereits angeheizt wurde. Auch beim Kochen und Würzen halfen die motivierten Kindergartenkinder mit und rührten und würzten was das Zeug hielt. Als alle Zutaten geschnitten waren und der Eintopf vor sich hin köchelte durften die Kinder sich zu einem kleinen Erntedank-Spiel treffen und einer Geschichte mit Handpuppen lauschen. Nach der Geschichte war auch das Essen fertig und es gab zur Stärkung nach einem aufregenden und langen Kindergartentag für alle ein bis viele Portionen vom Eintopf. Als Nachspeise wurde, ebenfalls von den Kindern mitgebracht und geschnitten, verschiedenes Obst angeboten. Kurz darauf war der Kindergartentag auch schon wieder vorbei und die gesamte Meute machte sich auf den Weg zurück zum Fuße des Westerbuchberges, wo sie von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. 

Besuch der Grassauer Bergwacht bei den „Wurzelkindern “ in Übersee

Lange erwartet und heiß begehrt, kam die Bergwacht am 4.8. zu uns in den Wald, genauer gesagt am Bauwagen, wo eh schon immer unser Berwachtl’er Stammtisch war. Während der Brotzeit hörten wir sie schon. Die Bergwacht mit Quad und Einsatzfahrzeug. Ja wer kann da denn noch essen? Nachdem wir dann alle einigermaßen satt waren und die Bergwachtler ihre Stationen vorbereitet hatten, wurden wir schongerufen. Wir versammelten uns an unserem Brotzeitplatz und die vier netten Herrenstellten sich vor und erklärten, was die Bergwacht eigentlich so macht und wo sie überall im Einsatz ist . Wir haben gelernt, dass sie sowohl Menschen, Tieren wie auch der Natur hilft und nicht nur am Berg im Einsatz ist, sondern auch in jeglichem unwegsamen Gelände, welches beispielsweise von Sanka nicht erreicht werden kann. Wir haben gelernt wie die Bergung mit dem Heli funktioniert und das auch Hunde Bergwachtler sein können, nämlich als Lawinen-Suchhunde. Auch die Ausrüstung durften wir besichtigen und einige Sachen ausprobieren und anfassen. 

Natürlich darf auch keine Fahrzeug-Besichtigung fehlen, welche direkt im Anschluss folgte. Erst konnten wir das Einsatz-Fahrzeug inklusive Trage begutachten und danach das heiß begehrte Quad. Dort konnte sich auch jedes Kind und jeder Erwachsene mal drauf setzen. 
Selbstverständlich wurde auch der imposante Sound des Motors demonstriert und einige Kinder hielten sich bei dem mächtigen Sound die Ohren zu. 

Bildschirmfoto 2021-08-11 um 09.51.53

Nach den Fahrzeugen konnte sich, wer mag, noch mithilfe der sogenannten „Windel“ abseilen. Der Name sorgte für ordentlich Gelächter, sowie bei manchen auch Zweifel ob sie dies machen wollen. Es gab aber trotzdem einige mutige Kinder, welche sich teilweise auch mehrmals den steilen Abhang hinunter seilen ließen. Nach so viel Aufregung und Programm hatten sich die Besucher noch ein Ständchen von uns als Dankeschön verdient. 

Vielen Dank für diesen erlebnisreichenVormittag an die GrassauerBergwacht!

Osterfest im Wald – Neues aus dem Waldkindergarten

Gerade mal 4 Wochen konnten unsere Wurzelkinder durch den Wald am Westerbuchberg huschen, nun heißt es wieder Notbetreuung.

Doch wir haben die Zeit intensiv genutzt und uns gefreut, uns wieder sehen zu können. Der Start wurde uns in den ersten zwei Wochen durch herrlichen Sonnenschein noch weiter versüßt. Dann kam der Wetterwechsel – doch auch der konnte unsere Laune nicht verderben. Nach ein paar stürmischen Tagen, die wir im Schutzraum verbrachten, ging es dann wieder mit Neuschnee ab in den Wald. Die Poporutscherl wurden nochmals ausgepackt und gemeinsam eine große Schneeburg gebaut. Dann stand unser Osterfest bevor das wir, aufgrund der aktuellen Situation, um eine Woche vorverlegt haben. Und so hüpfte der Osterhase schon am Freitag durch den Wald am Westerbuchberg und ließ für jedes Wurzelkind ein kleines Nestlein fallen.

Am Bauwagen konnten nun endlich die Treppenstufen rutschsicher gemacht werden. Hier möchten wir uns recht herzlich bei Frau Poschner und der Spardabank Traunstein bedanken, welche dies durch ihre Spende ermöglicht hat.

Nun wünschen wir allen ein frohes und vor allem gesundes Osterfest und hoffen, uns bald nach den Osterferien wieder im Wald sehen zu können.