Osterfest im Schneegestöber

Osterfest der „Wurzelkinder“ im Schneegestöber

An Ostern dreht sich immer wieder alles um einen Hasen, der einmal im Jahr auftaucht und Eier versteckt. Doch die Hühner, die das ganze Jahr die Eier legen, damit der Osterhase etwas zu verstecken hat, werden selten gewürdigt. Das sollte dieses Jahr bei den „Wurzelkindern“ am Westerbuchberg anders sein.

Unser diesjähriges Osternest wurde, passend zum Huhn aus einem Eierkarton gebastelt…ein kunterbunter „Hühnerstall“ durfte gestaltet werden.

Am Freitag vor den Osterferien trafen sich alle „Wurzelkinder“ gemeinsam am „Käferplatz“ und spazierten nach einer Zählrunde an den „Schwammerlplatz“. Leider meinte der Wetterfrosch es nicht allzu gut mit ihnen, denn es gab viel Regen und Schneegestöber. Mit dem Lied „Stups, der kleine Osterhase“ versuchten wir ihn anzulocken.

Am „Schwammerlplatz“ angekommen, durfte erstmal gespielt und das Oster-Teile-Büfett hergerichtet werden. Wir sind ja schon einiges gewöhnt vom Teilebuffet, aber dieses Mal war es wirklich wieder etwas ganz Besonderes. Gemüsetulpen, Haserl-Laugensemmeln, bunte Eier und Schoko-Osternester sind nur einige der herrlichen Kreationen, die wir von den Eltern bekommen haben. Danke nochmal für dieses reichhaltige und kreative Buffet.

Anschließend wurden alle „Wurzelkinder“ zu einem gemeinsamen Morgenkreis eingeladen. Dort hörten wir eine Geschichte, wie drei kleine Küken dem Osterhasen beim Eierfärben halfen. Und ein Huhn durfte passend zu unserem diesjährigen Osternest in der Geschichte natürlich auch nicht fehlen. Frau Henne hatte mit ihren drei Küken Hedwig, Franz und Kalli alle Flügel voll zu tun. Es wurde viel gelacht, und die Kinder konnten verschiedenste Aufgaben übernehmen, vom Schild herzeigen über drei lustige Küken mit dem Popo in bunte Farbe tauchen oder die bunten Eier herzeigen war alles dabei. Zum Abschluss schüttelten sich alle Kinder und Erwachsenen noch zum „Ententanz“. Das hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern alle gleich noch ein bisschen aufgewärmt.

Hatte der Osterhase in der Zwischenzeit genug Ruhe gehabt, um irgendwo die gefüllten Osternester zu verstecken? Am besten sehen wir mal da nach, wo wir gerade am wenigsten gespielt haben.

Hinter unserer „Grabestelle“ war eine große abgeholzte Lichtung entstanden. Dort wollten die Mäuse-Hörnchen es mal mit dem Suchen probieren. Einige Kinder fanden, der Osterhase hatte sich beim Verstecken nicht genug Mühe gegeben. Das lag wohl vor allem daran, dass der Osterhase vorsorglich alle Osternester in weiße kleine Plastiktüten eingepackt hatte, damit sie im feuchten Schnee nicht kaputt gehen. Leider war der Schnee bis zu unserer Suche schon geschmolzen und so blitzen die weiß verpackten Nesterl deutlich aus dem Geäst hervor. Doch was für den einen zu einfach erschien, war für den anderen eine Herausforderung. Während die großen Hörnchen schon am Anfang die ersten Nester am Fuße des Hügels entdeckt hatten, mussten einige Mäuschen den „Steilhang“ erklimmen, um auch noch ein Nest zu entdecken.

Im „Mini-Hühnerstall“ befanden sich neben kleinen Schokohasen und Eiern noch ein gekochtes Ei und sogar ein Kreide-Ei. Das Nest war außerdem mit Moos ausgekleidet. Das sah soooo nett aus.Im Anschluss gab es neben Weiterspielen noch das Angebot ein Blatt mit einem Osterei bunt zu bemalen. Bei dieser Gelegenheit konnte gleich unser neuer Tisch eingeweiht werden, den Anja zufällig auf ihrer Eiersuche im Grassauer Oberdorf entdeckt hatte. Vielen herzlichen Dank, liebe Familie Blüml.

Nun können wir endlich unsere schöne Bank, die uns die letztjährigen Vorschulkinder geschenkt hatten, ordentlich nutzen. Da war doch die Ostermalaktion genau die passende „Einweihung“.

Wir hatten ein wunderschönes Osterfest und wünschen allen eine schöne Frühlingszeit.

Hey ho, die Wurzelzwergal kommen? “…

bist du 2 -3 Jahre alt? Und möchtest du an 3 -4 Tagen in der Woche  den „Wurzelkinder”-Wald am Westerbuchberg in der Wessenerstr. 17 in Übersee entdecken?

Mit einer kleinen „Wurzelzwergerl”-Gruppe, von ca.  8.45 – 12.15 Uhr ganzjährig?

Wir würden uns im Morgenkreis begrüßen, gemeinsam brotzeiteln, spielen, singen, die Natur entdecken und sicherlich viel Spaß dabeihaben.

Hast du Lust und Interesse dazu bekommen?

Dann melde dich doch gerne unverbindlich bei unserer Leitung Anja Blösl (unter 0176 – 45 89 58 99) oder Vorstand Carola Schaffer 0179-788 73 57) oder per Email (leitung@wurzelkinder-uebersee.de oder vorstand@wurzelkinder-uebersee.de ), damit wir nach möglichem Bedarf wieder eine kleine „Waldspielgruppe” stattfinden lassen könnten.

Wir würden uns freuen dich kennenzulernen!

Viele liebe Grüße von den „Wurzelhörnchen“ und „Wurzelmäusen“

Die Wurzelkinder freuen sich über neue Vereinskarte!

Waldkindergarten sagt Danke an Edeka Waltner

Am 13. Februar 2026 fand im Edeka-Markt Waltner eine besondere Übergabe statt: Der Waldkindergarten „Die Wurzelkinder“ erhielt von Edeka-Geschäftsführer Nicolas Waltner die neuen Vereinskarten für alle Mitglieder. Zur Übergabe kamen die Vorstände Katha Sandmeyer (2. Vorstand), Martina Enzwieser (Kassiererin) und Carola Schaffer (1. Vorstand) persönlich vorbei und bedankten sich herzlich bei Herrn Waltner für die großzügige Unterstützung.

Die Vereinskarte ist ab sofort für alle Mitglieder des Vereins nutzbar. Bei jedem Einkauf im Edeka Waltner könnt ihr die Karte vorzeigen und so den Verein unterstützen: 1 % des Einkaufswerts wird dem Vereinskonto gutgeschrieben. Die gesammelten Beträge werden einmal jährlich von Edeka Waltner an den Verein ausbezahlt und kommen direkt den Kindern und Projekten des Waldkindergartens zugute.

Der Waldkindergarten bedankt sich ganz herzlich für diese tolle Aktion und die wertvolle Partnerschaft mit Edeka Waltner. So wird gemeinsames Engagement für die Kinder und Vereine in unserer Gemeinde möglich gemacht.

( Foto: Von links nach rechts Nicolas Waltner, Carola Schaffer, Katha Sandmeyer, Martina Enzwieser)

Weihnachtszeit ist eine geheimnisvolle Zeit …

bei den „Wurzelkindern“. Vor allem dann, wenn die „Wichtelwerkstatt“ eröffnet wird. In diesem Jahr durften alle Kinder Vogelfutter-gugelhupf selbst herstellen. Dabei gehörte mit dazu das Kokosfett und Vogelfutter abzuwiegen, sich in Geduld zu üben, bis es geschmolzen ist. In der Zeit lernten und übten wir das passende Fingerspiel vom „Futterhaus“. Anschließend durften sie alles verrühren und in ein Gugelhupfförmchen füllen und sich wieder in Geduld üben, bis es fest wurde.

Wieder im Wald ging es in der „Wichtelwerkstatt“ weiter. Ein Kranz aus Kastanien und Holzperlen wollte aufgefädelt werden. Dabei hatten die Kinder viel Spaß, konzentrierten sich dabei sehr und achteten genau auf die Reihenfolge beim Fädeln.

Ja, und zum Abschluss wurde Beides noch dekorativ miteinander verbunden. Die Aufregung und Vorfreude war groß, denn fast täglich hörte man ein „Wurzelkind“ fragen, wann sie es denn endlich mitnehmen und herschenken dürfen für Mami und Papi.

Wir hoffen den Vöglein macht es so viel Spaß wie uns und haben Appetit darauf. Und ihr habt die Gelegenheit sie dabei zu beobachten.

Am 18.Dezember spürte man schon eine leichte Aufregung und ein geheimnisvolles Huschen und Glitzern im „Wurzelkinder“-Wald. Was war da wohl los?

Nach dem Morgenkreis machte sich jede Gruppe über den Kirchweg auf den Weg zum Bauwagen. Dort durften wir uns erstmal mit Brotzeit stärken für Sophie ihre diesjährige weihnachtliche Geschichte „Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte“.

Die Kinder hörten ganz gespannt zu und durften sich bei der Geschichte mit beteiligen. Es stimmte uns schon sehr ein und erhöhte die Spannung, wohin wir uns denn auf den Weg machen durften.

Kleine Wegweiser führten uns letztendlich zu einem wundervoll geschmückten Christbaum, der sogar ein bisserl leuchtete. Die Aufregung wurde immer größer und die kleinen Geschenke wollten abgenommen werden. Doch das Bäumchen ließ sie einfach nicht los. Was nun? Vielleicht hilft singen? „Oh Tannenbaum“ müsste ihm doch eigentlich schmeicheln.

Glück gehabt! Nach unserem Engelschorgesang ließ das Bäumchen los und so bekam jedes Kind sein eigenes kleines Geschenk. Tannensamen? Ach wie nett, dann können wir versuchen unseren eigenen Christbaum beim Wachsen zu zu sehen und vielleicht auch den Bringplatz aufzuforsten. Mit seeeehr viel Geduld, Liebe und guter Pflege könnte es was werden.

Aber schaut mal, da liegt doch noch was unter dem Christbaum…kleine rote Päckchen. Was mag da wohl drin sein? Schaut doch mal nach? Oh, Pferdeleinen, wie cool…Danke, liebes Christkind!

Unser „Chefkoch“ Michi konnte uns wiedermal leider nicht begleiten, da er die festliche Suppe vorbereitete und bewachte. Sie schmeckte wunderbar und Dank der übriggebliebenen Bavesenteige gab es Pfannkuchen oder auch Backerbsen dazu.

Die Nachspeise durfte natürlich nicht fehlen und war ein kleiner Rentier-Keks, den eine Familie spendiert hatte. Und den leckeren Punsch vom Beirat nicht zu vergessen. Herzlichen Dank.

Oh, es ist schon so spät…los geht’s zum „Schwammerlplatz“…endlich durften die wichteligen Weihnachtsgeschenke an Mami oder Papi übergeben werden. Ganz stolz und mit einem Lächeln im Gesicht.

Wir wünschen euch allen wundervolle Weihnachten und sagen im Team „Danke“ für alle zauberhaften Weihnachtsüberraschungen von euch an uns. Wir freuen uns sehr darüber!!!!

Wer stapft den dort durch Schnee und Wind?

Es ist der Nikolaus … ohne Christkind!

Welch eine Freude! Als wir uns am Nikolaustag zum Morgenkreis trafen, hat es tatsächlich geschneit. Da ist doch unsere „weihnachtliche Stimmung“ gleich perfekt.

Einige Kinder wurden erst später in den Wald gebracht, da der Nikolaus in diesem Jahr erst am Nachmittag noch einen freien Termin in seinem Kalender hatte.

So saßen dann tatsächlich nur drei Mäuschen mit ihren drei Erziehern im „Mäuseloch“. Schee war`s trotzdem.

In der „Räuberhöhle“ wars schon voller. Da sind wohl mehr Kinder rechtzeitig aus dem Bettchen gekommen.

Nach dem überschaubaren Morgenkreis marschierten dann die Mäusehörnchen zum Schwammerlplatz. Dort hatten wir noch viel Vorbereitungen.

Aber erstmal war „Zeit“ zum Spielen. Und in dieser Zeit drudelten immer mehr Mäuschen und Hörnchen am Schwammerlplatz ein.

Als die Mäusehörnchen komplett waren, bewiesen unsere Mama`s & Papa`s mal wieder ihr Geschick beim Teile- Brotzeit vorbereiten.

Passend zum Nikolaus war neben Nikoläusen aus Tomaten und Mozzarella, Tannenbäumchen mit Käsestern und raffinierten Gurkenblättchen, wieder alles mit dabei. Mhmmm….lecker!

Damit wir mit den neu hinzugekommenen Kindern den Überblick behalten, zählten wir im Kreis erstmal alle Kinder.

Dann war die Entscheidung der Kinder gefragt! Nikolausbuch mit Anja oder lieber den Weg zum Schwammerlplatz dekorieren und mit Teelicht- Gläser beleuchten, damit der Nikolaus auch wirklich den richtigen Weg zu uns findet. Und so teilten sich die Mäusehörnchen in zwei Gruppen.

Für das Bilderbuch warteten schon die „Ostheimer- Nikolaus- Figuren“ unter einem Baum auf uns. Mit dem Buch „Wie St. Nikolaus einen Gehilfen fand“ wurde es im Kreis richtig gemütlich.

Währenddessen ließen sich die anderen Kinder, mit der Weg- Dekoration, so einiges einfallen. So wurden nicht nur Teelichtgläser aufgestellt, sondern auf Filz- Sterne zur Deko dazugelegt.

Und damit der Nikolaus auch wirklich nicht in die falsche Richtung geht, gab es auch noch Pfeile aus Stecken die zum Schwammerplatz zeigten.

So…….und jetzt mussten wir nur noch warten, warten, warten!

Nachdem wir uns zur Mittagszeit nochmal am leckeren Buffet die Bäuche vollgeschlagen haben, dauerte es auch nicht mehr lange.

Um das „lange warten“ etwas zu verkürzen, trafen wir uns schonmal im Kreis. Dort versuchten wir den Nikolaus mit „Lasst uns froh und munter sein“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ anzulocken. Doch er ließ sich trotzdem viel Zeit. Hat er vielleicht eine Nikolausfrau auf dem Weg zu uns getroffen?

Doch dann war es endlich so weit.

Plötzlich stapfte er durch den Wald zu uns. Da machten wir alle große Augen.

Und weil unser Nikolaus so ein netter, lustiger und guter Mann ist, begann gleich mal eine „Ratschrunde“.

Als die Mäuschen dem Nikolaus, die fleißig einstudierte „Mitmachgeschichte“ aufführten, freute er sich sehr. Dann wurde es spannend. Die Kinder durften in kleinen Grüppchen zu ihm nach vorne gehen. Nikolaus hatte anscheinend die Kinder das ganze Jahr über gut beobachtet. Denn er konnte zu jedem Kind etwas nettes sagen. Einem kleinen Mäuschen sind vor Aufregung und Anspannung sogar die Augen zugefallen und machte ein kleines Nickerchen. Gut, dass der Spruch auch im Säckchen steckt.

Dann war endlich für die Hörnchen der große Auftritt. Zuerst sagten sie dem Nikolaus das Gedicht: „Holler, Boller, Rumpelsack“ auf. Und das ganz alleine ohne die Erzieher. Auch zu jedem Hörnchen hatte er etwas nettes zu sagen. So waren alle glücklich und zufrieden als der große, schwere Sack geöffnet wurde. Und tatsächlich….Im großen Sack, war für jedes Kind ein kleines Päckchen drin! Vielen, vielen Dank, lieber Nikolaus!

Nun wurde es für den Nikolaus wieder Zeit weiterzuziehen. Denn es warteten auch noch andere Kinder auf den lieben Nikolaus.

Damit er mit „gutem Schwung“ auch wieder aus dem Wald herausfindet, sangen wir nochmal „Lasst uns froh und munter sein“ für ihn.

Besuch uns doch gerne wieder im nächsten Jahr!

Abends wenn es dunkel wird …

feierten wir am Freitag, den 14. Nov. 2025 unser Martinsfest im „Wurzelkinderwald“.

In den vergangenen Wochen waren die „Wurzelkinder“ eifrig dabei ein weiteres Fenster ihrer immerwährenden Holzlaterne mit einem neuen Motiv zu gestalten.

Ganz stolz und vorsichtig durften die Mäuse ihre Laternen zum Leuchten bringen und sich vorsichtig vor dem Festtag im Morgenkreis schon mal darauf einstimmen.

Wie in den letzten Jahren waren die Kinder motiviert die Martinsgeschichte selbst zu spielen und in eine Rolle zu schlüpfen. Jedes Jahr aufs Neue spannend und aufregend, wer sich für welche Rolle entscheiden wird. Entstehen wieder neue Ideen durch die Kinder? Werden die Strophen des bekannten „St.Martin“-Liedes erneut um eine weitere Strophe ergänzt?

Wir waren alle sehr gespannt…Groß und Klein!

In diesem Jahr konnte sich kein Wurzelkind vorstellen in die Rolle des Bettlers zu schlüpfen. Das hatten wir bisher auch noch nie. Was nun? Eine arme Frau vielleicht? Nein! …Ein armes Tier vielleicht? Ja!! Oh wirklich, in welches denn? Ein armes Pferd! Warum ist es denn arm? Weil sich sein Besitzer nicht um das Pferd kümmern konnte.

Na, dann ..los geht’s.

Tja, und St Martin teilte nicht nur den Mantel mit dem Schwert, sondern auch seine Rolle mit 3 weiteren St Martins und ihren Pferden. Wie fast jedes Jahr.

Aber auch Fledermäuse flatterten passend zu unserem abschließenden gemeinsamen Lied „Abends, wenn es dunkel wird“ durch die Martinsgeschichte. Sehr lebendig und hochmotiviert führten sie St Martin in die Stadt.

Alle Wurzelkinder waren aufgeregt und voller Vorfreude auf das Fest.

Wir trafen uns am Bringplatz und zogen ganz andächtig mit unseren Laternen und „Ich geh mit meiner Laterne“ zum Schwammerlplatz.

Lichtergläser leuchteten den Weg dorthin und ließen den Weg geheimnisvoll wirken und uns staunen.

Nach einer allgemeinen Begrüßung von Kindergartenleitung Anja spielten Heidi und Sibylle als Intro die Melodie von „Abends, wenn es dunkel wird“ mit Flöte und Querflöte. Das klang wirklich wundervoll und ließen die aufgeregten Kinder und gespannten Gäste zur Ruhe kommen. Die Aufführung war wundervoll und die Kinder bezauberten in ihren Kostümen und ihrer großen Freude und Aufmerksamkeit dabei.

Zum herzlichen Applaus der Gäste wurden den Kindern wieder gebackene Martinsgänse überreicht, die unser Herr Bürgermeister Herbert Strauch für sie und Geschwisterkinder gespendet hatte.

Vielen herzlichen Dank!

Mit Lichterketten behängt, leuchteten die Kinder so zauberhaft wie ihre Laternen und huschten geheimnisvoll durch den Wald.

Das Fest fand bei leckerem Kinderpunsch vom Beirat und Knabbereien der Familien seinen Ausklang im „Wurzelkinderwald“. Auch hier ein großes Dankeschön.

Tatü – Tata, die Bergwacht ist wieder da!

Gleich nach dem Erntefest stand schon das nächste Highlight auf dem Programm. Das wollten sich die „Mäuse-Hörnchen“ natürlich nicht entgehen lassen. Damit wir es auch rechtzeitig schaffen würden, hielten wir den Morgenkreis an diesem Tag kurz und zogen gleich im Anschluss los, Richtung Bauwagen.

An dem Tag waren alle Kinder besonders flott und so konnten wir noch rechtzeitig unsere Brotzeit essen. Danach stellten sich viele Kinder am Zaun der Kuhweide auf und schauten vor auf die Westerbuchberg-Straße. Das Quad erkannten sie natürlich schon von weitem und alle riefen aufgeregt durcheinander: „Er kommt! Er kommt!“

Nach einer herzlichen Begrüßung entschieden wir also, mit dem „offiziellen Teil“ zu beginnen. Christoph Frey erzählte, dass sein Sohn auch mal bei den „Wurzelkindern“ im Waldkindergarten war und er deshalb immer so gerne zu uns kommt. Er schnallte dann sein Gepäck vom Quad runter und erklärte an dessen Inhalt, für was die Bergwacht so alles zuständig ist. „Wir retten und bergen, bei jedem Wetter in jedem Gelände!“, das ist das Motto der Bergwacht.Somit besteht die Ausrüstung zum einen Teil aus Verbands- und Erste-Hilfe-Materialien, zum anderen aus Ausrüstung für jede Art von Gelände oder Wetter. Wärme-Kompressen, Mini-Defibrillator und Rettungsdecken gehören genau so dazu wie Kletterseile, Karabiner oder Wechselwäsche. Denn auch bei Schnee und Regen rücken die Männer und Frauen der Bergrettung aus.

Damit man es sich besser vorstellen konnte, bekam eines der „Hörnchen“ sogar einen echten Kopfverband und Christoph machte vor, wie er nun die Leitstelle informieren würde. Zum Glück war es nur im Spiel und wir konnten noch weiter zuhören.

Die Gründe, warum die Bergwacht ausrücken muss, sind auch ganz verschieden. Manchmal hat sich jemand verletzt oder verlaufen, aber manchmal müssen auch Hunde vom Berg gerettet werden, die sich die Pfoten aufgerieben haben. Manche Leute sind auch nicht so gut vorbereitet und haben z.B. beim Berggehen kein Licht dabei. Wenn es dann dunkel wird, können sie dann nicht so gut weitergehen, weil der Weg zu unsicher wird. Auch dann hilft die Bergwacht weiter. Wenn das Gelände sehr unwegsam ist, müssen die Bergwachtler:innen sogar mit dem Hubschrauber kommen. Auch dafür ist Christoph ausgebildet und er zeigt den Kinder, mit welchem Gurt er sich dann am Hubschrauber festmacht und welches Signal man am Berg geben kann, damit der Pilot weiß, wo man ist. Dabei kann eine Rettungsdecke hilfreich sein. Diese hält schön warm und ist auch vom Hubschrauber aus gut zu erkennen. Bei anderen Einsätzen fährt die Bergwacht mit ihren Fahrzeugen so weit, wie es geht und den Rest des Weges legen sie dann zu Fuß zurück. Manchmal muss auch geklettert werden.

Die Bergwachtler:innen haben also einen abwechslungsreichen und abenteuerlichen Job, den sie gerne machen, damit viele Menschen gesund und sicher wieder nach Hause kommen.
Nach so viel Erklärungen waren die Kinder bereit, auf das Quad zu steigen. Mal wechselten sie sich ab, mal saßen sie zu zweit oder sogar zu dritt auch dem gepolsterten Sitz. Christoph bekam dabei viele Fragen gestellt. Zum Beispiel, wofür die vielen Knöpfe alle gut sind und ob das Quad auch einen Kofferraum hat (hat es tatsächlich).
Als der Kinderauflauf sich allmählich verteilt, packte auch Christoph wieder zusammen. Mit einer neue getexteten „Dankesstrophe“ auf unser bekannte Morgenkreislied-Melodie verabschiedeten wir uns. Zum Abschied ließ er beim Wegfahren sogar noch das Blaulicht leuchten und die Sirene ertönen und alle Kinder waren mächtig beeindruckt.

Vielen herzlichen Dank für deinen spannenden Besuch und deine Zeit, lieber Christoph!

„Wir wollen wild sein…

…so wie ein Wildschwein, wir wollen frei sein so wie ein Vogel, wir wollen cool sein so wie ne Kuh….“ ertönte es am 16. Mai 2025 bei unserem diesjährigen Maifest.

Lange überlegten die „Wurzelkinder“ wir sie diesmal ihr Jahresfest gestalten wollen. Baumfällarbeiten kamen dazwischen, die „Eisheiligen“ …die Zeit wurde immer knapper.

Wollten wir nicht schon immer mal dieses coole Lied vorsingen? Na, klar, das wäre doch dafür passend.

Die Kinder waren sehr motiviert und hatten jeden Tag Lust zu singen.

Wir verlegten das Fest an den „Schwammerlplatz“ und hießen dort alle Familien mit diesem Lied „Herzlich Willkommen“.

Nach einem umfangreichen, vielseitigen Mai-Teile-Büfett und einer leckeren Maibowle hatten die Familien Zeit sich an verschiedenen Stationen teilzunehmen.

Die „Waldschutzsuche“ mit einer Eierschachtel wurde mit einem Preis belohnt, der einen selbstgemachten Blumen – Lolli und Waldtierpflaster enthielt. Falls es mal zu wild werden sollte. Das Kuscheltier-Wildschwein bewachte die Schatzkiste und belohnte alle Kinder nach erfolgreicher Suche.

„Vogel“-Baumscheiben konnten anhand einer Angel vom Baum ins Nest fliegen oder zurück und forderte Geschicklichkeit und Geduld.

Eine Bastelstation lud zum Armband oder Anhänger auffädeln ein mit Holler- und Holzperlen.

„Hirsch“-Steckentiere ließen Kinder über verschiedenste Parcoure rennen und balancieren.

Sehr beliebt was auch das Bogenschießen mit dem selbstgebauten Pfeil und Bogen von Andreas. Wer schafft es die hängende Schaufel in einem aufgehängten Reifen zum Klingeln zu bringen? Die Motivation war riesig.

Die Kinder mit ihren Familien hatten sehr viel Spaß und wurden auch von den paar Regentropfen zwischendurch nicht abgehalten überall mit zumachen und weiterzumachen.

Es war ein wunderschönes Fest. Vielen Dank an alle fleißigen Helferchen.

Besuch der kleinen „Umwelthexe“

am Freitag, den 28. März trafen sich alle „Wurzelkinder“ an der „Beste Wiese“, um dort zu spielen, zu brotzeiteln, zu „angeln“ und zwischendurch sogar Müll zu sammeln, der immer wieder gerne (leider) in der Wiese und auf den Wegen zu finden ist.

Alle waren schon ganz aufgeregt, wann denn endlich das Theater beginnen würde, zu dem wir uns im kath. Pfarrheim auf den Weg machten.

Anna Genghammer ist seit 30 Jahren leidenschaftliche Puppenspielerin und wartete bereits auf uns. Ihre eigen kreierte Kulisse und die liebevoll gestalteten Handspielpuppen ließen die Kinder schon mit Spannung auf das Stück warten:

Die kleine Umwelthexe lebt im Farnwald. Die Kinder und die Tiere helfen ihr, den Wald immer schön sauber zu halten mit dem Zauberspruch: “Schnipp, Schnapp! Schnipp, Schnapp, geschwind – wo der Abfall hingehört, weiß doch jedes Kind!” 

Leider gibt es Probleme mit der alten Wetterhexe Ziesl, die einen Kanister Altöl im nahen Waldsee „entsorgt“ und so das Leben des Wassermanns und all seiner Seebewohner gefährdet.

Zusammen mit den Kindern kann die kleine Umwelthexe dieses Unglück gerade noch abwenden und der Hexe Ziesl auch noch einen lehrreichen „Denkzettel“ verpassen.

Dieses Theaterprojekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Umweltreferat des Landratsamtes Traunstein und wird auch für die Einrichtungen finanziert. Die Gelegenheit ließen wir uns nicht nehmen und sagen herzlichen Dank für die wundervolle Aufführung.

Die Kinder ließen sich auch sofort in den Bann ziehen und selbst aktiv werden. Mit großem Applaus endete das Stück und die Kinder durften sich persönlich bei der kleinen Hexe und dem Wassermann verabschieden. Der Vormittag verging wie im Flug und hatte viel Spaß gemacht.

Im Wurzelwald da ist was los…

…die Stimmung, die ist riesengroß, denn es ist mal wieder Faschingszeit bei den „Wurzelkindern“! Vor unserer großen Party waren schon einige Vorbereitungen im Gange. Die wichtigste Frage musste zunächst geklärt werden: Welches Faschingsmotto soll es geben? Gemeinsam mit den Kindern entstanden diesbezüglich viele Ideen. Und damit jeder so verkleidet kommen konnte, wie er wollte, lautete unser Thema: „Tierisch schöne Eisparty im gruseligen Zauberwald“. Ganz einfach zu merken, oder?

Die nächsten Tage wurden Girlanden gebastelt, Faschingsbilder gemalt und ein selbstgedichtetes Faschingslied mit den Kindern und Rosmarie geübt.

Und so kamen am 27. Feb. 25 Hexen, Superhelden, Raubtiere, Waldtiere, Fabeltiere, Feen, Ritter und Märchenhaftes zum TSV-Heim, um eine große Faschingsparty zu feiern.

Anfangs trafen wir uns in einem großen Kreis und begrüßten die einzelnen Charaktere mit einem Faschingslied. Anschließend war einiges geboten. Es gab eine Kinderdisco mit Seifenblasen und lustigen Liedern und wer gerne ein Spiel spielen wollte, konnte z.B. beim Eiswürfellauf, Fische angeln oder beim Eisschollenspiel mitmachen. Besonders Mutige trauten sich sogar in die schwarzen, gruseligen Fühlboxen hineinzufassen. Die Gesichter der Kinder sprachen Bände, als sie die Inhalte der Boxen zu erfühlen versuchten. Natürlich durfte der Klassiker: Dosenwerfen nicht fehlen. So verging die Zeit bis zur Brotzeit wie im Fluge.

Nun erwartete die Kinder eine kulinarische Besonderheit: Unser Faschingsbuffet! Dank der Eltern entstand ein großes Buffet, das keine Wünsche offenließ. Da gab es z.B. Hexenbesen, Zauberstäbe, Gemüse in Tierform, Spießchen, Brezen, herzhafte und süße Muffins, bunte Dracheneier, und Eiermäuse, Sandwiches mit Gesichtern, Eiskristallkekse, Miniamerikaner und noch ganz vieles mehr! Ein großes Dankeschön an die Eltern dafür und auch an den Elternbeirat und die Bäckerei Brai, die uns zusätzlich noch eine Runde Krapfen spendierten.

Nach dem Essen wurde es besonders spannend, denn die Kinder hatten einen „Superhelden-Fallschirmspringer“ entdeckt, der sich im Zaun verheddert hatte. Dies war der Beginn einer lustigen Schatzsuche, welche die Kinder quer über das gesamte Gelände führte, bis sie schließlich eine große Schatzkiste fanden, in der für jedes Kind ein kleines geheimnisvolles Tütchen versteckt war. Was da wohl drin war. Auch so ein cooler mutiger „Superheld“?

So ging unser erster Faschingstag langsam zu Ende.

Am nächsten Tag trafen wir uns etwas „müde“ erneut im TSV-Heim. Diesmal alle im Pyjama oder im Nachthemd. Wer wollte, durfte sein Kuscheltier mitbringen. Es war schließlich unsere legendäre „Pyjamaparty“!

Nach dem musikalischen Morgenkreis lauschten die Kinder der „gruseligen“ Geschichte „Die kleine Spinne Widerlich“, welche mit dem Kamishibai (Erzähltheater) erzählt wurde.

Mit der „Reise nach Jerusalem“ und Kinderschminken endeten unseren coolen Faschingstage.