Was machen die „Wurzelkinder“ das ganze Jahr am Westerbuchberg?
Natürlich feiern wir gemeinsam unsere Feste: St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Fasching, Ostern, Geburtstage und unser Sommerfest. Doch unser Alltag im Wald bietet noch viel mehr.
Jeder Tag beginnt mit unserem festen Morgenkreis. Wiederkehrende Rituale wie Begrüßung, Kerze anzünden, Kinder zählen, das Wetter bestimmen und den Tagesplatz wählen geben den Kindern Sicherheit, Orientierung und Vertrauen.
Ein großer Teil unseres Vormittags ist das Freispiel. Dabei lernen die Kinder soziale Fähigkeiten, entwickeln Fantasie und Kreativität, stärken ihre Sprache und üben den Umgang mit Konflikten. Gleichzeitig erleben wir die Natur hautnah: Wir beobachten die Jahreszeiten, Wetterveränderungen und Tiere, entdecken Pflanzen und lernen, den Wald zu schützen – zum Beispiel durch Müllsammeln oder das Kennzeichnen junger Bäume. Bewegung an der frischen Luft stärkt Immunsystem, Ausdauer und Konzentration.
Gemeinsame Brotzeit gehört ebenso dazu wie unser wöchentliches Kochen über dem Feuer. Je nach Saison verwenden wir Gemüse aus unserem eigenen Beet oder kaufen regional ein. In unserer Werkstatt schnitzen und werken die Kinder mit echtem Werkzeug. Dabei lernen sie Geduld, Feinmotorik, Verantwortungsbewusstsein und einen achtsamen Umgang mit möglichen Gefahren.
Auch im Wald findet Vorschulförderung statt – vom Umgang mit Stift, Schere und Kleber bis hin zu Experimenten, Geschichten und Teamaufgaben. Die Kinder üben Selbstständigkeit, Konzentration und Konfliktlösung und werden so gut auf die Schule vorbereitet. Unterstützt werden wir dabei durch die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, um jedem Kind die bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen.
Aktuell gibt es noch freie Kindergartenplätze und die Möglichkeit zum Schnuppern. Wir freuen uns über interessierte Familien!