Osterfest im Schneegestöber

Osterfest der „Wurzelkinder“ im Schneegestöber

An Ostern dreht sich immer wieder alles um einen Hasen, der einmal im Jahr auftaucht und Eier versteckt. Doch die Hühner, die das ganze Jahr die Eier legen, damit der Osterhase etwas zu verstecken hat, werden selten gewürdigt. Das sollte dieses Jahr bei den „Wurzelkindern“ am Westerbuchberg anders sein.

Unser diesjähriges Osternest wurde, passend zum Huhn aus einem Eierkarton gebastelt…ein kunterbunter „Hühnerstall“ durfte gestaltet werden.

Am Freitag vor den Osterferien trafen sich alle „Wurzelkinder“ gemeinsam am „Käferplatz“ und spazierten nach einer Zählrunde an den „Schwammerlplatz“. Leider meinte der Wetterfrosch es nicht allzu gut mit ihnen, denn es gab viel Regen und Schneegestöber. Mit dem Lied „Stups, der kleine Osterhase“ versuchten wir ihn anzulocken.

Am „Schwammerlplatz“ angekommen, durfte erstmal gespielt und das Oster-Teile-Büfett hergerichtet werden. Wir sind ja schon einiges gewöhnt vom Teilebuffet, aber dieses Mal war es wirklich wieder etwas ganz Besonderes. Gemüsetulpen, Haserl-Laugensemmeln, bunte Eier und Schoko-Osternester sind nur einige der herrlichen Kreationen, die wir von den Eltern bekommen haben. Danke nochmal für dieses reichhaltige und kreative Buffet.

Anschließend wurden alle „Wurzelkinder“ zu einem gemeinsamen Morgenkreis eingeladen. Dort hörten wir eine Geschichte, wie drei kleine Küken dem Osterhasen beim Eierfärben halfen. Und ein Huhn durfte passend zu unserem diesjährigen Osternest in der Geschichte natürlich auch nicht fehlen. Frau Henne hatte mit ihren drei Küken Hedwig, Franz und Kalli alle Flügel voll zu tun. Es wurde viel gelacht, und die Kinder konnten verschiedenste Aufgaben übernehmen, vom Schild herzeigen über drei lustige Küken mit dem Popo in bunte Farbe tauchen oder die bunten Eier herzeigen war alles dabei. Zum Abschluss schüttelten sich alle Kinder und Erwachsenen noch zum „Ententanz“. Das hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern alle gleich noch ein bisschen aufgewärmt.

Hatte der Osterhase in der Zwischenzeit genug Ruhe gehabt, um irgendwo die gefüllten Osternester zu verstecken? Am besten sehen wir mal da nach, wo wir gerade am wenigsten gespielt haben.

Hinter unserer „Grabestelle“ war eine große abgeholzte Lichtung entstanden. Dort wollten die Mäuse-Hörnchen es mal mit dem Suchen probieren. Einige Kinder fanden, der Osterhase hatte sich beim Verstecken nicht genug Mühe gegeben. Das lag wohl vor allem daran, dass der Osterhase vorsorglich alle Osternester in weiße kleine Plastiktüten eingepackt hatte, damit sie im feuchten Schnee nicht kaputt gehen. Leider war der Schnee bis zu unserer Suche schon geschmolzen und so blitzen die weiß verpackten Nesterl deutlich aus dem Geäst hervor. Doch was für den einen zu einfach erschien, war für den anderen eine Herausforderung. Während die großen Hörnchen schon am Anfang die ersten Nester am Fuße des Hügels entdeckt hatten, mussten einige Mäuschen den „Steilhang“ erklimmen, um auch noch ein Nest zu entdecken.

Im „Mini-Hühnerstall“ befanden sich neben kleinen Schokohasen und Eiern noch ein gekochtes Ei und sogar ein Kreide-Ei. Das Nest war außerdem mit Moos ausgekleidet. Das sah soooo nett aus.Im Anschluss gab es neben Weiterspielen noch das Angebot ein Blatt mit einem Osterei bunt zu bemalen. Bei dieser Gelegenheit konnte gleich unser neuer Tisch eingeweiht werden, den Anja zufällig auf ihrer Eiersuche im Grassauer Oberdorf entdeckt hatte. Vielen herzlichen Dank, liebe Familie Blüml.

Nun können wir endlich unsere schöne Bank, die uns die letztjährigen Vorschulkinder geschenkt hatten, ordentlich nutzen. Da war doch die Ostermalaktion genau die passende „Einweihung“.

Wir hatten ein wunderschönes Osterfest und wünschen allen eine schöne Frühlingszeit.

Weihnachtszeit ist eine geheimnisvolle Zeit …

bei den „Wurzelkindern“. Vor allem dann, wenn die „Wichtelwerkstatt“ eröffnet wird. In diesem Jahr durften alle Kinder Vogelfutter-gugelhupf selbst herstellen. Dabei gehörte mit dazu das Kokosfett und Vogelfutter abzuwiegen, sich in Geduld zu üben, bis es geschmolzen ist. In der Zeit lernten und übten wir das passende Fingerspiel vom „Futterhaus“. Anschließend durften sie alles verrühren und in ein Gugelhupfförmchen füllen und sich wieder in Geduld üben, bis es fest wurde.

Wieder im Wald ging es in der „Wichtelwerkstatt“ weiter. Ein Kranz aus Kastanien und Holzperlen wollte aufgefädelt werden. Dabei hatten die Kinder viel Spaß, konzentrierten sich dabei sehr und achteten genau auf die Reihenfolge beim Fädeln.

Ja, und zum Abschluss wurde Beides noch dekorativ miteinander verbunden. Die Aufregung und Vorfreude war groß, denn fast täglich hörte man ein „Wurzelkind“ fragen, wann sie es denn endlich mitnehmen und herschenken dürfen für Mami und Papi.

Wir hoffen den Vöglein macht es so viel Spaß wie uns und haben Appetit darauf. Und ihr habt die Gelegenheit sie dabei zu beobachten.

Am 18.Dezember spürte man schon eine leichte Aufregung und ein geheimnisvolles Huschen und Glitzern im „Wurzelkinder“-Wald. Was war da wohl los?

Nach dem Morgenkreis machte sich jede Gruppe über den Kirchweg auf den Weg zum Bauwagen. Dort durften wir uns erstmal mit Brotzeit stärken für Sophie ihre diesjährige weihnachtliche Geschichte „Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte“.

Die Kinder hörten ganz gespannt zu und durften sich bei der Geschichte mit beteiligen. Es stimmte uns schon sehr ein und erhöhte die Spannung, wohin wir uns denn auf den Weg machen durften.

Kleine Wegweiser führten uns letztendlich zu einem wundervoll geschmückten Christbaum, der sogar ein bisserl leuchtete. Die Aufregung wurde immer größer und die kleinen Geschenke wollten abgenommen werden. Doch das Bäumchen ließ sie einfach nicht los. Was nun? Vielleicht hilft singen? „Oh Tannenbaum“ müsste ihm doch eigentlich schmeicheln.

Glück gehabt! Nach unserem Engelschorgesang ließ das Bäumchen los und so bekam jedes Kind sein eigenes kleines Geschenk. Tannensamen? Ach wie nett, dann können wir versuchen unseren eigenen Christbaum beim Wachsen zu zu sehen und vielleicht auch den Bringplatz aufzuforsten. Mit seeeehr viel Geduld, Liebe und guter Pflege könnte es was werden.

Aber schaut mal, da liegt doch noch was unter dem Christbaum…kleine rote Päckchen. Was mag da wohl drin sein? Schaut doch mal nach? Oh, Pferdeleinen, wie cool…Danke, liebes Christkind!

Unser „Chefkoch“ Michi konnte uns wiedermal leider nicht begleiten, da er die festliche Suppe vorbereitete und bewachte. Sie schmeckte wunderbar und Dank der übriggebliebenen Bavesenteige gab es Pfannkuchen oder auch Backerbsen dazu.

Die Nachspeise durfte natürlich nicht fehlen und war ein kleiner Rentier-Keks, den eine Familie spendiert hatte. Und den leckeren Punsch vom Beirat nicht zu vergessen. Herzlichen Dank.

Oh, es ist schon so spät…los geht’s zum „Schwammerlplatz“…endlich durften die wichteligen Weihnachtsgeschenke an Mami oder Papi übergeben werden. Ganz stolz und mit einem Lächeln im Gesicht.

Wir wünschen euch allen wundervolle Weihnachten und sagen im Team „Danke“ für alle zauberhaften Weihnachtsüberraschungen von euch an uns. Wir freuen uns sehr darüber!!!!

Abends wenn es dunkel wird …

feierten wir am Freitag, den 14. Nov. 2025 unser Martinsfest im „Wurzelkinderwald“.

In den vergangenen Wochen waren die „Wurzelkinder“ eifrig dabei ein weiteres Fenster ihrer immerwährenden Holzlaterne mit einem neuen Motiv zu gestalten.

Ganz stolz und vorsichtig durften die Mäuse ihre Laternen zum Leuchten bringen und sich vorsichtig vor dem Festtag im Morgenkreis schon mal darauf einstimmen.

Wie in den letzten Jahren waren die Kinder motiviert die Martinsgeschichte selbst zu spielen und in eine Rolle zu schlüpfen. Jedes Jahr aufs Neue spannend und aufregend, wer sich für welche Rolle entscheiden wird. Entstehen wieder neue Ideen durch die Kinder? Werden die Strophen des bekannten „St.Martin“-Liedes erneut um eine weitere Strophe ergänzt?

Wir waren alle sehr gespannt…Groß und Klein!

In diesem Jahr konnte sich kein Wurzelkind vorstellen in die Rolle des Bettlers zu schlüpfen. Das hatten wir bisher auch noch nie. Was nun? Eine arme Frau vielleicht? Nein! …Ein armes Tier vielleicht? Ja!! Oh wirklich, in welches denn? Ein armes Pferd! Warum ist es denn arm? Weil sich sein Besitzer nicht um das Pferd kümmern konnte.

Na, dann ..los geht’s.

Tja, und St Martin teilte nicht nur den Mantel mit dem Schwert, sondern auch seine Rolle mit 3 weiteren St Martins und ihren Pferden. Wie fast jedes Jahr.

Aber auch Fledermäuse flatterten passend zu unserem abschließenden gemeinsamen Lied „Abends, wenn es dunkel wird“ durch die Martinsgeschichte. Sehr lebendig und hochmotiviert führten sie St Martin in die Stadt.

Alle Wurzelkinder waren aufgeregt und voller Vorfreude auf das Fest.

Wir trafen uns am Bringplatz und zogen ganz andächtig mit unseren Laternen und „Ich geh mit meiner Laterne“ zum Schwammerlplatz.

Lichtergläser leuchteten den Weg dorthin und ließen den Weg geheimnisvoll wirken und uns staunen.

Nach einer allgemeinen Begrüßung von Kindergartenleitung Anja spielten Heidi und Sibylle als Intro die Melodie von „Abends, wenn es dunkel wird“ mit Flöte und Querflöte. Das klang wirklich wundervoll und ließen die aufgeregten Kinder und gespannten Gäste zur Ruhe kommen. Die Aufführung war wundervoll und die Kinder bezauberten in ihren Kostümen und ihrer großen Freude und Aufmerksamkeit dabei.

Zum herzlichen Applaus der Gäste wurden den Kindern wieder gebackene Martinsgänse überreicht, die unser Herr Bürgermeister Herbert Strauch für sie und Geschwisterkinder gespendet hatte.

Vielen herzlichen Dank!

Mit Lichterketten behängt, leuchteten die Kinder so zauberhaft wie ihre Laternen und huschten geheimnisvoll durch den Wald.

Das Fest fand bei leckerem Kinderpunsch vom Beirat und Knabbereien der Familien seinen Ausklang im „Wurzelkinderwald“. Auch hier ein großes Dankeschön.