Wer stapft den dort durch Schnee und Wind?

Es ist der Nikolaus … ohne Christkind!

Welch eine Freude! Als wir uns am Nikolaustag zum Morgenkreis trafen, hat es tatsächlich geschneit. Da ist doch unsere „weihnachtliche Stimmung“ gleich perfekt.

Einige Kinder wurden erst später in den Wald gebracht, da der Nikolaus in diesem Jahr erst am Nachmittag noch einen freien Termin in seinem Kalender hatte.

So saßen dann tatsächlich nur drei Mäuschen mit ihren drei Erziehern im „Mäuseloch“. Schee war`s trotzdem.

In der „Räuberhöhle“ wars schon voller. Da sind wohl mehr Kinder rechtzeitig aus dem Bettchen gekommen.

Nach dem überschaubaren Morgenkreis marschierten dann die Mäusehörnchen zum Schwammerlplatz. Dort hatten wir noch viel Vorbereitungen.

Aber erstmal war „Zeit“ zum Spielen. Und in dieser Zeit drudelten immer mehr Mäuschen und Hörnchen am Schwammerlplatz ein.

Als die Mäusehörnchen komplett waren, bewiesen unsere Mama`s & Papa`s mal wieder ihr Geschick beim Teile- Brotzeit vorbereiten.

Passend zum Nikolaus war neben Nikoläusen aus Tomaten und Mozzarella, Tannenbäumchen mit Käsestern und raffinierten Gurkenblättchen, wieder alles mit dabei. Mhmmm….lecker!

Damit wir mit den neu hinzugekommenen Kindern den Überblick behalten, zählten wir im Kreis erstmal alle Kinder.

Dann war die Entscheidung der Kinder gefragt! Nikolausbuch mit Anja oder lieber den Weg zum Schwammerlplatz dekorieren und mit Teelicht- Gläser beleuchten, damit der Nikolaus auch wirklich den richtigen Weg zu uns findet. Und so teilten sich die Mäusehörnchen in zwei Gruppen.

Für das Bilderbuch warteten schon die „Ostheimer- Nikolaus- Figuren“ unter einem Baum auf uns. Mit dem Buch „Wie St. Nikolaus einen Gehilfen fand“ wurde es im Kreis richtig gemütlich.

Währenddessen ließen sich die anderen Kinder, mit der Weg- Dekoration, so einiges einfallen. So wurden nicht nur Teelichtgläser aufgestellt, sondern auf Filz- Sterne zur Deko dazugelegt.

Und damit der Nikolaus auch wirklich nicht in die falsche Richtung geht, gab es auch noch Pfeile aus Stecken die zum Schwammerplatz zeigten.

So…….und jetzt mussten wir nur noch warten, warten, warten!

Nachdem wir uns zur Mittagszeit nochmal am leckeren Buffet die Bäuche vollgeschlagen haben, dauerte es auch nicht mehr lange.

Um das „lange warten“ etwas zu verkürzen, trafen wir uns schonmal im Kreis. Dort versuchten wir den Nikolaus mit „Lasst uns froh und munter sein“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ anzulocken. Doch er ließ sich trotzdem viel Zeit. Hat er vielleicht eine Nikolausfrau auf dem Weg zu uns getroffen?

Doch dann war es endlich so weit.

Plötzlich stapfte er durch den Wald zu uns. Da machten wir alle große Augen.

Und weil unser Nikolaus so ein netter, lustiger und guter Mann ist, begann gleich mal eine „Ratschrunde“.

Als die Mäuschen dem Nikolaus, die fleißig einstudierte „Mitmachgeschichte“ aufführten, freute er sich sehr. Dann wurde es spannend. Die Kinder durften in kleinen Grüppchen zu ihm nach vorne gehen. Nikolaus hatte anscheinend die Kinder das ganze Jahr über gut beobachtet. Denn er konnte zu jedem Kind etwas nettes sagen. Einem kleinen Mäuschen sind vor Aufregung und Anspannung sogar die Augen zugefallen und machte ein kleines Nickerchen. Gut, dass der Spruch auch im Säckchen steckt.

Dann war endlich für die Hörnchen der große Auftritt. Zuerst sagten sie dem Nikolaus das Gedicht: „Holler, Boller, Rumpelsack“ auf. Und das ganz alleine ohne die Erzieher. Auch zu jedem Hörnchen hatte er etwas nettes zu sagen. So waren alle glücklich und zufrieden als der große, schwere Sack geöffnet wurde. Und tatsächlich….Im großen Sack, war für jedes Kind ein kleines Päckchen drin! Vielen, vielen Dank, lieber Nikolaus!

Nun wurde es für den Nikolaus wieder Zeit weiterzuziehen. Denn es warteten auch noch andere Kinder auf den lieben Nikolaus.

Damit er mit „gutem Schwung“ auch wieder aus dem Wald herausfindet, sangen wir nochmal „Lasst uns froh und munter sein“ für ihn.

Besuch uns doch gerne wieder im nächsten Jahr!