Wer stapft den dort durch Schnee und Wind?

Es ist der Nikolaus … ohne Christkind!

Welch eine Freude! Als wir uns am Nikolaustag zum Morgenkreis trafen, hat es tatsächlich geschneit. Da ist doch unsere „weihnachtliche Stimmung“ gleich perfekt.

Einige Kinder wurden erst später in den Wald gebracht, da der Nikolaus in diesem Jahr erst am Nachmittag noch einen freien Termin in seinem Kalender hatte.

So saßen dann tatsächlich nur drei Mäuschen mit ihren drei Erziehern im „Mäuseloch“. Schee war`s trotzdem.

In der „Räuberhöhle“ wars schon voller. Da sind wohl mehr Kinder rechtzeitig aus dem Bettchen gekommen.

Nach dem überschaubaren Morgenkreis marschierten dann die Mäusehörnchen zum Schwammerlplatz. Dort hatten wir noch viel Vorbereitungen.

Aber erstmal war „Zeit“ zum Spielen. Und in dieser Zeit drudelten immer mehr Mäuschen und Hörnchen am Schwammerlplatz ein.

Als die Mäusehörnchen komplett waren, bewiesen unsere Mama`s & Papa`s mal wieder ihr Geschick beim Teile- Brotzeit vorbereiten.

Passend zum Nikolaus war neben Nikoläusen aus Tomaten und Mozzarella, Tannenbäumchen mit Käsestern und raffinierten Gurkenblättchen, wieder alles mit dabei. Mhmmm….lecker!

Damit wir mit den neu hinzugekommenen Kindern den Überblick behalten, zählten wir im Kreis erstmal alle Kinder.

Dann war die Entscheidung der Kinder gefragt! Nikolausbuch mit Anja oder lieber den Weg zum Schwammerlplatz dekorieren und mit Teelicht- Gläser beleuchten, damit der Nikolaus auch wirklich den richtigen Weg zu uns findet. Und so teilten sich die Mäusehörnchen in zwei Gruppen.

Für das Bilderbuch warteten schon die „Ostheimer- Nikolaus- Figuren“ unter einem Baum auf uns. Mit dem Buch „Wie St. Nikolaus einen Gehilfen fand“ wurde es im Kreis richtig gemütlich.

Währenddessen ließen sich die anderen Kinder, mit der Weg- Dekoration, so einiges einfallen. So wurden nicht nur Teelichtgläser aufgestellt, sondern auf Filz- Sterne zur Deko dazugelegt.

Und damit der Nikolaus auch wirklich nicht in die falsche Richtung geht, gab es auch noch Pfeile aus Stecken die zum Schwammerplatz zeigten.

So…….und jetzt mussten wir nur noch warten, warten, warten!

Nachdem wir uns zur Mittagszeit nochmal am leckeren Buffet die Bäuche vollgeschlagen haben, dauerte es auch nicht mehr lange.

Um das „lange warten“ etwas zu verkürzen, trafen wir uns schonmal im Kreis. Dort versuchten wir den Nikolaus mit „Lasst uns froh und munter sein“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ anzulocken. Doch er ließ sich trotzdem viel Zeit. Hat er vielleicht eine Nikolausfrau auf dem Weg zu uns getroffen?

Doch dann war es endlich so weit.

Plötzlich stapfte er durch den Wald zu uns. Da machten wir alle große Augen.

Und weil unser Nikolaus so ein netter, lustiger und guter Mann ist, begann gleich mal eine „Ratschrunde“.

Als die Mäuschen dem Nikolaus, die fleißig einstudierte „Mitmachgeschichte“ aufführten, freute er sich sehr. Dann wurde es spannend. Die Kinder durften in kleinen Grüppchen zu ihm nach vorne gehen. Nikolaus hatte anscheinend die Kinder das ganze Jahr über gut beobachtet. Denn er konnte zu jedem Kind etwas nettes sagen. Einem kleinen Mäuschen sind vor Aufregung und Anspannung sogar die Augen zugefallen und machte ein kleines Nickerchen. Gut, dass der Spruch auch im Säckchen steckt.

Dann war endlich für die Hörnchen der große Auftritt. Zuerst sagten sie dem Nikolaus das Gedicht: „Holler, Boller, Rumpelsack“ auf. Und das ganz alleine ohne die Erzieher. Auch zu jedem Hörnchen hatte er etwas nettes zu sagen. So waren alle glücklich und zufrieden als der große, schwere Sack geöffnet wurde. Und tatsächlich….Im großen Sack, war für jedes Kind ein kleines Päckchen drin! Vielen, vielen Dank, lieber Nikolaus!

Nun wurde es für den Nikolaus wieder Zeit weiterzuziehen. Denn es warteten auch noch andere Kinder auf den lieben Nikolaus.

Damit er mit „gutem Schwung“ auch wieder aus dem Wald herausfindet, sangen wir nochmal „Lasst uns froh und munter sein“ für ihn.

Besuch uns doch gerne wieder im nächsten Jahr!

Tatü – Tata, die Bergwacht ist wieder da!

Gleich nach dem Erntefest stand schon das nächste Highlight auf dem Programm. Das wollten sich die „Mäuse-Hörnchen“ natürlich nicht entgehen lassen. Damit wir es auch rechtzeitig schaffen würden, hielten wir den Morgenkreis an diesem Tag kurz und zogen gleich im Anschluss los, Richtung Bauwagen.

An dem Tag waren alle Kinder besonders flott und so konnten wir noch rechtzeitig unsere Brotzeit essen. Danach stellten sich viele Kinder am Zaun der Kuhweide auf und schauten vor auf die Westerbuchberg-Straße. Das Quad erkannten sie natürlich schon von weitem und alle riefen aufgeregt durcheinander: „Er kommt! Er kommt!“

Nach einer herzlichen Begrüßung entschieden wir also, mit dem „offiziellen Teil“ zu beginnen. Christoph Frey erzählte, dass sein Sohn auch mal bei den „Wurzelkindern“ im Waldkindergarten war und er deshalb immer so gerne zu uns kommt. Er schnallte dann sein Gepäck vom Quad runter und erklärte an dessen Inhalt, für was die Bergwacht so alles zuständig ist. „Wir retten und bergen, bei jedem Wetter in jedem Gelände!“, das ist das Motto der Bergwacht.Somit besteht die Ausrüstung zum einen Teil aus Verbands- und Erste-Hilfe-Materialien, zum anderen aus Ausrüstung für jede Art von Gelände oder Wetter. Wärme-Kompressen, Mini-Defibrillator und Rettungsdecken gehören genau so dazu wie Kletterseile, Karabiner oder Wechselwäsche. Denn auch bei Schnee und Regen rücken die Männer und Frauen der Bergrettung aus.

Damit man es sich besser vorstellen konnte, bekam eines der „Hörnchen“ sogar einen echten Kopfverband und Christoph machte vor, wie er nun die Leitstelle informieren würde. Zum Glück war es nur im Spiel und wir konnten noch weiter zuhören.

Die Gründe, warum die Bergwacht ausrücken muss, sind auch ganz verschieden. Manchmal hat sich jemand verletzt oder verlaufen, aber manchmal müssen auch Hunde vom Berg gerettet werden, die sich die Pfoten aufgerieben haben. Manche Leute sind auch nicht so gut vorbereitet und haben z.B. beim Berggehen kein Licht dabei. Wenn es dann dunkel wird, können sie dann nicht so gut weitergehen, weil der Weg zu unsicher wird. Auch dann hilft die Bergwacht weiter. Wenn das Gelände sehr unwegsam ist, müssen die Bergwachtler:innen sogar mit dem Hubschrauber kommen. Auch dafür ist Christoph ausgebildet und er zeigt den Kinder, mit welchem Gurt er sich dann am Hubschrauber festmacht und welches Signal man am Berg geben kann, damit der Pilot weiß, wo man ist. Dabei kann eine Rettungsdecke hilfreich sein. Diese hält schön warm und ist auch vom Hubschrauber aus gut zu erkennen. Bei anderen Einsätzen fährt die Bergwacht mit ihren Fahrzeugen so weit, wie es geht und den Rest des Weges legen sie dann zu Fuß zurück. Manchmal muss auch geklettert werden.

Die Bergwachtler:innen haben also einen abwechslungsreichen und abenteuerlichen Job, den sie gerne machen, damit viele Menschen gesund und sicher wieder nach Hause kommen.
Nach so viel Erklärungen waren die Kinder bereit, auf das Quad zu steigen. Mal wechselten sie sich ab, mal saßen sie zu zweit oder sogar zu dritt auch dem gepolsterten Sitz. Christoph bekam dabei viele Fragen gestellt. Zum Beispiel, wofür die vielen Knöpfe alle gut sind und ob das Quad auch einen Kofferraum hat (hat es tatsächlich).
Als der Kinderauflauf sich allmählich verteilt, packte auch Christoph wieder zusammen. Mit einer neue getexteten „Dankesstrophe“ auf unser bekannte Morgenkreislied-Melodie verabschiedeten wir uns. Zum Abschied ließ er beim Wegfahren sogar noch das Blaulicht leuchten und die Sirene ertönen und alle Kinder waren mächtig beeindruckt.

Vielen herzlichen Dank für deinen spannenden Besuch und deine Zeit, lieber Christoph!

Besuch der kleinen „Umwelthexe“

am Freitag, den 28. März trafen sich alle „Wurzelkinder“ an der „Beste Wiese“, um dort zu spielen, zu brotzeiteln, zu „angeln“ und zwischendurch sogar Müll zu sammeln, der immer wieder gerne (leider) in der Wiese und auf den Wegen zu finden ist.

Alle waren schon ganz aufgeregt, wann denn endlich das Theater beginnen würde, zu dem wir uns im kath. Pfarrheim auf den Weg machten.

Anna Genghammer ist seit 30 Jahren leidenschaftliche Puppenspielerin und wartete bereits auf uns. Ihre eigen kreierte Kulisse und die liebevoll gestalteten Handspielpuppen ließen die Kinder schon mit Spannung auf das Stück warten:

Die kleine Umwelthexe lebt im Farnwald. Die Kinder und die Tiere helfen ihr, den Wald immer schön sauber zu halten mit dem Zauberspruch: “Schnipp, Schnapp! Schnipp, Schnapp, geschwind – wo der Abfall hingehört, weiß doch jedes Kind!” 

Leider gibt es Probleme mit der alten Wetterhexe Ziesl, die einen Kanister Altöl im nahen Waldsee „entsorgt“ und so das Leben des Wassermanns und all seiner Seebewohner gefährdet.

Zusammen mit den Kindern kann die kleine Umwelthexe dieses Unglück gerade noch abwenden und der Hexe Ziesl auch noch einen lehrreichen „Denkzettel“ verpassen.

Dieses Theaterprojekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Umweltreferat des Landratsamtes Traunstein und wird auch für die Einrichtungen finanziert. Die Gelegenheit ließen wir uns nicht nehmen und sagen herzlichen Dank für die wundervolle Aufführung.

Die Kinder ließen sich auch sofort in den Bann ziehen und selbst aktiv werden. Mit großem Applaus endete das Stück und die Kinder durften sich persönlich bei der kleinen Hexe und dem Wassermann verabschieden. Der Vormittag verging wie im Flug und hatte viel Spaß gemacht.

Im Wurzelwald da ist was los…

…die Stimmung, die ist riesengroß, denn es ist mal wieder Faschingszeit bei den „Wurzelkindern“! Vor unserer großen Party waren schon einige Vorbereitungen im Gange. Die wichtigste Frage musste zunächst geklärt werden: Welches Faschingsmotto soll es geben? Gemeinsam mit den Kindern entstanden diesbezüglich viele Ideen. Und damit jeder so verkleidet kommen konnte, wie er wollte, lautete unser Thema: „Tierisch schöne Eisparty im gruseligen Zauberwald“. Ganz einfach zu merken, oder?

Die nächsten Tage wurden Girlanden gebastelt, Faschingsbilder gemalt und ein selbstgedichtetes Faschingslied mit den Kindern und Rosmarie geübt.

Und so kamen am 27. Feb. 25 Hexen, Superhelden, Raubtiere, Waldtiere, Fabeltiere, Feen, Ritter und Märchenhaftes zum TSV-Heim, um eine große Faschingsparty zu feiern.

Anfangs trafen wir uns in einem großen Kreis und begrüßten die einzelnen Charaktere mit einem Faschingslied. Anschließend war einiges geboten. Es gab eine Kinderdisco mit Seifenblasen und lustigen Liedern und wer gerne ein Spiel spielen wollte, konnte z.B. beim Eiswürfellauf, Fische angeln oder beim Eisschollenspiel mitmachen. Besonders Mutige trauten sich sogar in die schwarzen, gruseligen Fühlboxen hineinzufassen. Die Gesichter der Kinder sprachen Bände, als sie die Inhalte der Boxen zu erfühlen versuchten. Natürlich durfte der Klassiker: Dosenwerfen nicht fehlen. So verging die Zeit bis zur Brotzeit wie im Fluge.

Nun erwartete die Kinder eine kulinarische Besonderheit: Unser Faschingsbuffet! Dank der Eltern entstand ein großes Buffet, das keine Wünsche offenließ. Da gab es z.B. Hexenbesen, Zauberstäbe, Gemüse in Tierform, Spießchen, Brezen, herzhafte und süße Muffins, bunte Dracheneier, und Eiermäuse, Sandwiches mit Gesichtern, Eiskristallkekse, Miniamerikaner und noch ganz vieles mehr! Ein großes Dankeschön an die Eltern dafür und auch an den Elternbeirat und die Bäckerei Brai, die uns zusätzlich noch eine Runde Krapfen spendierten.

Nach dem Essen wurde es besonders spannend, denn die Kinder hatten einen „Superhelden-Fallschirmspringer“ entdeckt, der sich im Zaun verheddert hatte. Dies war der Beginn einer lustigen Schatzsuche, welche die Kinder quer über das gesamte Gelände führte, bis sie schließlich eine große Schatzkiste fanden, in der für jedes Kind ein kleines geheimnisvolles Tütchen versteckt war. Was da wohl drin war. Auch so ein cooler mutiger „Superheld“?

So ging unser erster Faschingstag langsam zu Ende.

Am nächsten Tag trafen wir uns etwas „müde“ erneut im TSV-Heim. Diesmal alle im Pyjama oder im Nachthemd. Wer wollte, durfte sein Kuscheltier mitbringen. Es war schließlich unsere legendäre „Pyjamaparty“!

Nach dem musikalischen Morgenkreis lauschten die Kinder der „gruseligen“ Geschichte „Die kleine Spinne Widerlich“, welche mit dem Kamishibai (Erzähltheater) erzählt wurde.

Mit der „Reise nach Jerusalem“ und Kinderschminken endeten unseren coolen Faschingstage.

Der Nikolaus im Waldkindergarten „Die Wurzelkinder e.V.“

Schon lange, bevor uns der Nikolaus im Kindergarten besuchen kam, herrschte geschäftiges Treiben in den beiden Kindergartengruppen. Wir hörten Geschichten über den Nikolaus und übten fleißig Nikolauslieder.

Jede Gruppe übte noch eine spezielle Überraschung für den Nikolaus ein. Die Mäuse das Bewegungsgedicht „Wer stapft denn da durch Eis und Schnee?“ und die Hörnchen das Gedicht „A Geschenk für´n Nikolaus“.

Eigentlich wollte der Nikolaus am 06.Dezember uns im Wald besuchen kommen. Doch oje, der „Wetterfrosch“ hatte sich entschieden kein passendes Wetter dafür zu bestellen. Regen und stürmisch, nein, bei so einem Wetter hatte selbst der Nikolaus keine Lust auf „Draußen sein“.

Was dann? So entschied er sich am Nachmittag des 05.12.24 bereits zu kommen. Vormittags gab es noch eine Gereralprobe für die Aufführungen. Anschließend verteilte „Hörnchen“-Andreas selbstgebackenen Lebkuchen an die „Mäuse und Hörnchen“. Und zur Brotzeit gab es Punsch zum Aufwärmen vom Elternbeirat. Vielen herzlichen Dank.

Nachmittags kamen die Kinder mit Lichterketten geschmückt in den Wald. Unsere Kreismitte war mit Zweigen, Moos und Kerzen dekoriert. Man spürte förmlich die Aufregung in der Luft. Als alle da waren und ihren Platz gefunden hatten, lockten wir den Nikolaus mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ an.

Und tatsächlich, bald schon sah man den Nikolaus langsam und würdevoll durch den Wald zu uns schreiten. Bei Dämmerstimmung und Lichterglanz. Er berichtete uns von seinem Weg und fragte dann auch bald nach, ob die Kinder, denn etwas für ihn vorbereitet hätten.

Natürlich hatten sie das! Die Mäuse standen auf und begannen mit ihrem Bewegungsgedicht. Der Nikolaus war sehr begeistert, wie gut die Mäuse das gemacht haben! Anschließend durften sie in kleinen Grüppchen zum Nikolaus vorgehen und seinen langen, goldenen Stab halten. Währenddessen verlas der Nikolaus aus seinem goldenen Buch, was es über die Kinder zu berichten gab.

Nun waren die Hörnchen an der Reihe. Sie führten ihr Gedicht auf und der Nikolaus staunte nicht schlecht, dass die Hörnchen ihn währenddessen auf einen schönen Stuhl sitzen ließen, ihm eine Kerze anzündeten und ihm zum Schluss noch Zweige mit selbstgebastelten Sternen überreichten.

Danach sangen alle Mäuse und alle Hörnchen dem Nikolaus das Lied „Seid still- psst, psst…“, welches mit Gitarre begleitet wurde.

Jetzt durften die Hörnchen in Grüppchen nach vorne treten und den Stab in Empfang nehmen. Auch über die Hörnchen wusste der Nikolaus so einiges unterhaltsames und lobenswertes zu berichten. Doch irgendetwas fehlte noch… Ja richtig, die Geschenke! Der Nikolaus hatte zwei große Säcke dabei. Einen für die Mäuse und einen für die Hörnchen. Jedes Kind bekam ein kleines Nikolaussackerl mit nach Hause.

Nachdem wir noch ein Gruppenfoto mit dem Nikolaus gemacht hatten, verabschiedeten wir ihn wieder und er stapfte zurück, von dort wo er gekommen war.

„St Martin, St Martin, St Martin…

ritt durch Schnee und Wind…“ am Freitag, den 08.Nov.2024 im „Wurzelkinderwald“.

In den vergangenen Wochen waren die „Wurzelkinder“ eifrig dabei ein weiteres Fenster ihrer immerwährenden Holzlaterne mit einem neuen Motiv zu gestalten.

Ganz stolz und vorsichtig durften die Mäuse ihre Laternen zum Leuchten bringen und sich vorsichtig vor dem Festtag im Morgenkreis schon mal darauf einstimmen.

Wie in den letzten Jahren waren die Kinder motiviert die Martinsgeschichte selbst zu spielen und in eine Rolle zu schlüpfen. Jedes Jahr aufs Neue spannend und aufregend, wer sich für welche Rolle entscheiden wird. Entstehen wieder neue Ideen durch die Kinder? Werden die Strophen des bekannten „St.Martin“-Liedes erneut um eine weitere Strophe ergänzt?

Wir waren alle sehr gespannt…Groß und Klein!

Und tatsächlich der Bettler wurde von einem kleinen Kätzchen aufgesucht und gewärmt. Und die bisherigen Menschen, die den armen Mann erst nicht beachteten, waren in diesem Jahr eine Bauersfrau mit ihrer friedlichen Kuh. Die Rolle des Mondes war auch nicht wegzudenken sowie die leuchtenden Sterne, die wirbelnden Schneeflocken und natürlich die schnatternden Gänse und das „lebendige“ Stadttor.

Tja, und St Martin teilte nicht nur den Mantel mit dem Schwert, sondern auch seine Rolle mit 3 weiteren St Martins und ihren Pferden.

Alle Wurzelkinder waren aufgeregt und voller Vorfreude auf das Fest.

Wir trafen uns am Bringplatz und zogen ganz andächtig mit unseren Laternen und „Ich geh mit meiner Laterne“ zum Schwammerlplatz.

Lichtergläser leuchteten den Weg dorthin und ließen den Weg geheimnisvoll wirken und uns staunen.

Nach einer allgemeinen Begrüßung von Kindergartenleitung Anja sangen wir zur Einstimmung „In meiner Latern“ und hießen die Familien und Gäste zu unserem Martinsspiel „herzlich Willkommen“. Die Aufführung war wundervoll und die Kinder bezauberten in ihren Kostümen und ihrer großen Freude und Aufmerksamkeit dabei.

Zum herzlichen Applaus der Gäste wurden den Kindern wieder gebackene Martinsgänse überreicht, die unser Herr Bürgermeister Herbert Strauch für sie und Geschwisterkinder gespendet hatte.

Vielen herzlichen Dank!

Mit Lichterketten behängt, leuchteten die Kinder so zauberhaft wie ihre Laternen und huschten geheimnisvoll durch den Wald.

Das Fest fand bei leckerem Kinderpunsch vom Beirat und Knabbereien der Familien seinen Ausklang im „Wurzelkinderwald“. Auch hier ein großes Dankeschön.

Die Bergwacht im „WurzelKinder“-Wald

Heute am 16.10.24 war ein ganz besonderer Tag. Nachdem alle Wurzelkinder zum Bauwagen marschiert sind und sich bei einer Brotzeit gestärkt haben, kam uns Christoph Frei von der Bergwacht Grassau besuchen. Er kam mit einem Bergwacht-Quad angefahren. Nach einer freudigen Begrüßung durften die Kinder das Gefährt auch schon gleich genauer unter die Lupe nehmen. Wer wollte, durfte sich auch mal draufsetzen und sich wie ein echter „Bergwachtler“ fühlen.

Anschließend trafen wir uns in einem großen Kreis. Christoph hatte einen Modellhubschrauber mit beweglichen Rotorblättern und Hubschraubergeräusch dabei. Alle Kinder durften ihn sich ganz genau anschauen, während ihnen erzählt wurde, wie eine Rettung mit dem Hubschrauber bei der Bergwacht ablaufen kann. Für die Bergwachtler sind solche Einsätze ganz besonders anspruchsvoll und fordernd.

Was die Kinder auch sehr interessierte, war was man bei der Bergwacht alles so dabeihaben muss. Also schauten wir in die große, gelbe, schwere Bergwachttasche und stellten fest, dass darin ein Seil, eine Wärmemütze, eine Wärmeweste, eine Thermodecke, ein kleines Zelt für die Patienten, eine Sauerstoffflasche, Mückenspray und Grödeln für die Schuhe waren. All das muss ein Bergwachtler unter anderem bei einem Einsatz mitnehmen.

Es wurden noch mehr Fragen geklärt. Z.B. Wie viele Personen zu einem Bergwachteinsatz mitfahren. Wir erfuhren, dass mindestens zwei Bergwachtler losfahren. Je nachdem welche Art von Einsatz es ist. Es kann sein, dass dann noch mehrere Kollegen nachkommen. Die Einsätze koordiniert der Einsatzleiter in der Zentrale.

Ja und wen rettet die Bergwacht so? Auf alle Fälle Menschen die in Not geraten sind, oder als vermisst gemeldet werden und auch Tiere. So suchte die Bergwacht z.B. einmal eine ganze Kuhherde. Und es wurden auch schon Katzen von Bäumen gerettet. Technische Hilfe hat die Bergwacht mit dem Einsatz von Drohnen, die von oben einen guten Überblick haben.

Die Kinder wollten überdies noch wissen, ob sie auch schon bei der Bergwacht mitmachen dürfen. Ab dem 10. Lebensjahr können sie sich gern bei der Bergwacht melden.

Es war auf jeden Fall alles sehr spannend und informativ. Wir dankten Christoph zum Abschluss noch mit dem äußerst spontanen, im Morgenkreis gedichteten Lied „Hey ho, die Bergwacht kommt“. Danach verabschiedete er sich mit lautem Tatütata und Blaulicht von den Wurzelkindern. Die Kinder waren sehr beeindruckt und spielten danach selber Bergwacht im Wald.

„Frühling wird es in der Welt…

…, die Sonne scheint auf Wald und Feld…ei wie schön…“, ja wir freuen uns, dass die warmen Sonnenstrahlen dafür sorgen, die ersten „Frühlingsgefühle“ in uns wach zu küssen. „Die vielen Blumen wieder blühen, und überall wird’s wieder grün…ei wie schön…“, ja die ersten Frühlingsblumen haben wir auch schon in unserem Wurzelkinderwald entdeckt.

Aber da fehlt doch noch eine Strophe?
„Hasen hoppeln übers Feld, weil es ihnen gut gefällt…ei, wie schön“!

In den letzten 2-3 Wochen vor Ostern hörte man die Wurzelkinder eifrig im Wald hämmern und dann war es plötzlich wieder ganz leise, da sie konzentriert waren ihre Osternester zu gestalten aus gespendeten größeren Baumscheiben.

Na, und rauskullern sollten die Eier natürlich auch nicht, also brauchte es noch ein „Zaungeflecht“…dafür war der Wintersturm „hilfreich“. Er hat uns jede Menge Birken- und Weidenzweige zum Flechten vor die Nase gewirbelt.

Manche Kinder machten es den Eiern noch etwas „kuschelig“, damit sie es bequem und hübsch hatten. Mit Moos, Blättern, Zapfen, gemähtem Gras…Zwischendurch verkürzten wir die Wartezeit bis zum Fest mit österlichen Liedern oder Fingerspielen.

Und endlich…am Freitag, den 22. März war es so weit. Wir spürten die Aufregung der „Wurzelkinder“ und es wuselte nur so am „Schwammerlplatz“. Es konnte kaum einer abwarten bis der „Brotzeit-Kuckuck“ rief und nach dem Händewaschen zum leckersten Osterbüffet einlud, welches uns die Eltern beschert hatten.

Anschließend lud Sophie uns ein in den „Baumstammkreis“ zu kommen. Sie hatte eine österliche Geschichte vorbereitet vom „Osterküken“, das unbedingt pünktlich zu Ostern auf die Welt kommen wollte. Aber was heißt denn nur pünktlich zu Ostern?? Das durften wir in der liebevoll gestalteten Geschichte von ihr erfahren.

Die Aufregung und Spannung hatten wohl den Höhepunkt des Tages erreicht und die Geduld der Kinder auf eine harte Probe gestellt. Aber jetzt Schluss mit lustig, wir wollen endlich suchen gehen.
Na, dann, los geht’s…im hinteren „Schwammerlplatzwald“ durfte jedes Kind ein Nestlein suchen und zum Baumstammplatz bringen. So schnelle und gute Schnüffelnasen wie dieses Jahr hatten wir schon lange nicht mehr und so haben wir alle Nestlein auf Anhieb gefunden. Zum Glück. Das wunderbare sonnige Wetter hatte der Wetterfrosch auch für uns passend zum Frühlingsanfang ausgesucht.

Wildes Treiben in der zauberhaften Eiswelt

„Im „Wurzelwald“ da ist was los, die Stimmung, die ist riesengroß, alle sind verkleidet hier vom Ritter bis zum Kuscheltier!“

Bei den „Wurzelkindern“ ist immer was los und besonders die Feste und Feiern werden von den Kindern wie Erwachsenen mit Freude herbeigesehnt. Die Themafindung gestaltete sich dieses Jahr etwas holprig, aber nach ein bisschen hin und her überlegen kam dann doch etwas heraus, wo alle Kostümierungen möglich waren und trotzdem zum Thema passend geschmückt und Spiele erdacht werden konnten. Das „wilde Treiben in der verzauberten Eiswelt“ gab den Kindern sowohl die Möglichkeit als Drache, Fee oder Ninja zu kommen, als auch sich als Räuber, Schneeflocke oder Eiskönigin zu verkleiden. 
Wir trafen uns am unsinnigen Donnerstag mit beiden Gruppen beim TSV Heim, dass wir für diese Veranstaltung freundlicherweise in Beschlag nehmen durften. 

Nach einer kurzen musikalischen Vorstellungsrunde, in der alle Kostüme gewürdigt wurden, begannen auch schon die Spielestationen. Ob „Skiparcour“, „Eisschollen“-Wettlauf, „Eisfischen“, „Rentier“-Hindernislauf oder „Sternschnuppen“-Weitwurf, für jeden war etwas dabei. Und wem das alles noch nicht reichte, der konnte zu den beliebtesten Kinder-Faschingshits das Tanzbein schwingen. 

Wer so viel feiert, hat sich selbstverständlich eine Stärkung verdient. Die Eltern durften wieder einen zum Motto passenden kreativen Beitrag für das Buffet leisten und so konnten sich die Kinder zwischen Hackbraten-Krokodil, Gemüse-Löwen oder Blätterteigschwammerl kaum entscheiden. Auch die süßen Sachen waren nicht nur köstlich, sondern auch wunderschön anzusehen. Mit Schneeflocken verzierten Cake-Pops, Schneemannküchlein oder Schokobananenpinguine, hier wurde wirklich jeder fündig. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Eltern für die wohlschmeckenden Buffetbeiträge.

So gestärkt konnten sich die Kinder einem weiteren Highlight der Faschingssause widmen. Der Schatzsuche.

 Die Waldkinder interessieren sich gerade besonders für Spuren im Schnee und so war auch die Schatzsuche dieses Jahr eher eine Spurensuche, wenn auch leider ohne Schnee. Die Kinder durften immer wieder Nüsse suchen oder die Spuren von Tieren erkennen, um auf der richtigen Fährte zu bleiben. So konnten sie gemeinsam den Spuren bis ans Ziel folgen, die über das gesamte Gelände führten. Der Schatz war dieses Jahr ein Regenbogen-Eiskristall, der das Licht in alle schönen Regenbogenfarben aufbricht, wenn man ihn an ein sonnenbeschienenes Fenster hängt. 

Zuletzt gab es für die Kinder noch ein großes Glas kaltes „Gletscherwasser“ und sie konnten noch ein bisschen die Spielstationen genießen, bevor sie abgeholt wurden. 

Am nächsten Tag durften die Kinder dann im Schlafanzug zur alljährlichen Pyjama-Party kommen und wir alle ließen uns noch die leckeren Krapfen schmecken, die der Elternbeirat uns spendiert und bei der Bäckerei Brai besorgt hatte. Vielen Dank dafür! Alles in allem … ein wildes, buntes Faschingtreiben. 

„Rackedickeducke“…klang es an Nikolaus durch den „Wurzelwoid“

Letztes Jahr hatte er sich etwas Bayrisches gewünscht. Na, dann, ran ans Dichten, liebe Rosmarie. „Ratzfatz“ …und schon hatte sie für die „Hörnchen“ zu Gitarrenklängen „Staad iss im Wurzelwoid“ getextet.

Hmm, und für die „Mäuse“…ein Lied? Oder doch lieber ein Bewegungsgedicht? Ach, das dürfen die „Mäusekinder“ selbst entscheiden. Mit Murmeln durfte jede Maus für seinen Favoriten „Rackedickeducke“-Lied oder „Im Wurzelkinderwald hat es schon ganz viel geschneit“-Gedicht.

Das war diesmal äußerst spannend. Beim Zählen der Murmeln war plötzlich Gleichstand. Und nun? … „Wir nehmen Beides entschieden die „Mäusekinder“!

Wir haben dann vielleicht zu intensiv geübt, denn plötzlich schneite es im Wurzelkinderwald soooooo viel, dass es zu viel wurde und die Bäume den Schnee nicht tragen konnten, abbrachen oder sich verbogen.

Das darf doch wohl echt nicht wahr sein.

Da kommt ned a mal der Nikolaus durch. Das war ihm selbst viel zu anstrengend und versprach eine Woche später zu kommen.

Aber am 6. Dez, den Nikolaustag gar nicht zu feiern, geht doch auch nicht. Im TSV-Heim trafen wir uns zu einem gemeinsamen Morgenkreis. Mimi-Maus war wieder mega aufgeregt, hatte ihren Nikolausmützenbommel verloren und eine Bilderbuchgeschichte „Wie Nikolaus einen Gehilfen fand“ mitgebracht.

Etwas Leckeres zum Essen durfte an dem besonderen Tag auch nicht fehlen…hmmm, Bratäpfel mit Vanilleeis.

Im Wald wurde indessen fleißig gewerkelt und aufgeräumt, damit ja am 13. Dez der Nikolaus in den Wald kommen kann. Daumen drücken war angesagt.

Hat funktioniert, endlich war es so weit.

Wir trafen uns wieder zu einem gemeinsamen Morgenkreis. Aber wie soll der heilige Mann uns denn finden?

Sicherheitshalber legten wir ihm lieber eine Fährte mit Lichtergläsern und Nüssen.

Am „Schwammerlplatz“ angekommen richteten wir für den Nikolausbesuch her, machten ausgiebig Brotzeit mit leckerem Punsch vom Elternbeirat und köstlichem Bananenbrot von Mamas und Oma. Vielen lieben Dank.

Sollen wir uns schon mal einsingen und mit „Rackedickeducke“ den Nikolaus anlocken? Na, klar..los geht’s.

Der heilige Mann begrüßte uns mit einem eigenen Gedicht und freute sich über die „Vorführungen“ der Kinder. Als er dann die Sprüche verlas, war die Aufregung und Spannung groß, aber jedes Kind traute sich zu ihm zu gehen und auch den goldenen Stab zuhalten.

Zum Abschluss überreichte Nikolaus jedem Kind ein kleines Sackerl. „Oh, vielen Dank, lieber Nikolaus für das wundervolle Geschenk.“

Wir verabschiedeten Nikolaus und verfolgten ihn mit unseren Blicken, bis er ganz aus dem schönen „Wurzelkinderwoid“ verschwunden war.

Schön, dass du da warst, lieber Nikolaus.