Großes Dankeschön an Steiner Blasius für die gespendete Gasflasche

Wir vom Waldkindergarten “Die Wurzelkinder e.V.” in Übersee sind um jede Spende dankbar, die wir erhalten, da wir auf viele alltägliche, natürliche Waren wie Wasser und Strom sowie auch Gas angewiesen sind. Für den Bauwagen, in dem wir im Wald bei schlechtem Wetter Obhut finden oder im Winter darin wöchentlich auch einen Tag mit dem Kochen verbringen, benötigen wir in regelmäßigen Abständen Gasflaschen. Dieses Mal duften wir uns glücklich schätzen, wiederholt eine solche Gasflasche vom Steiner Blasius aus Übersee gesponsert zu bekommen. Natürlich fand diese wie immer ihre Hauptaufgabe in der Versorgung unserer Heizung im Bauwagen, doch aus Dankbarkeit wollten sich die Kinder mit einer repräsentativen Kleinigkeit revanchieren. 

An einem regnerischen Tag bastelten wir Kerzen aus übriggebliebenem Teelicht- und Bienenwachs. In erster Linie galt es demnach, das übrige Wachs im von der Gasflasche angeheizten Kochtopf zu schmelzen. In der Zwischenzeit bemühten sich die Kinder um die Herstellung eines geeigneten Kerzendochts sowie um eine mögliche Halterung für den dazugehörigen Faden, welcher bis zur späteren Erhärtung des geschmolzenen Wachses im Glas gerade gehalten werden musste. Als schließlich das Wachs sich verflüssigte, durften die Kinder die flüssige Wachsmischung selbständig mittels Suppenkelle in ihre Gläser füllen. Im Zuge der Erhärtung beobachteten die Kinder gespannt das Wachs, insbesondere die Verformung, bis ihr Glas vollständig gefüllt und ihre Kerze funktionsfähig war. Nun muss nur noch der Faden angezündet werden, um die Magie der Kerzen künftig in unserem Morgenkreis zu entfachen.

Wir sagen ein herzliches “Vergelt´s Gott” an Herrn Steiner!

Erntedank bei den Wurzelkindern

Das Erntedankfest wurde auch bei den Wurzelkindern im Wald des Westerbuchberges zelebriert. Nach dem Marsch zum Bauwagen wurde alles für das Fest und das gemeinsame Kochen hergerichtet und vorbereitet. An der am Bauwagen gelegenen Feuerstelle sollte nun ein leckerer Eintopf gekocht werden. Dafür konnte jedes Kind Gemüse seiner Wahl mit bringen und dies auch gemeinsam mit dem Personal klein schneiden. Da kam einiges an Gemüse und Schneidearbeit zusammen! Fleißig schnitten die kleinen Helfer während das Feuer bereits angeheizt wurde. Auch beim Kochen und Würzen halfen die motivierten Kindergartenkinder mit und rührten und würzten was das Zeug hielt. Als alle Zutaten geschnitten waren und der Eintopf vor sich hin köchelte durften die Kinder sich zu einem kleinen Erntedank-Spiel treffen und einer Geschichte mit Handpuppen lauschen. Nach der Geschichte war auch das Essen fertig und es gab zur Stärkung nach einem aufregenden und langen Kindergartentag für alle ein bis viele Portionen vom Eintopf. Als Nachspeise wurde, ebenfalls von den Kindern mitgebracht und geschnitten, verschiedenes Obst angeboten. Kurz darauf war der Kindergartentag auch schon wieder vorbei und die gesamte Meute machte sich auf den Weg zurück zum Fuße des Westerbuchberges, wo sie von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. 

Besuch der Grassauer Bergwacht bei den „Wurzelkindern “ in Übersee

Lange erwartet und heiß begehrt, kam die Bergwacht am 4.8. zu uns in den Wald, genauer gesagt am Bauwagen, wo eh schon immer unser Berwachtl’er Stammtisch war. Während der Brotzeit hörten wir sie schon. Die Bergwacht mit Quad und Einsatzfahrzeug. Ja wer kann da denn noch essen? Nachdem wir dann alle einigermaßen satt waren und die Bergwachtler ihre Stationen vorbereitet hatten, wurden wir schongerufen. Wir versammelten uns an unserem Brotzeitplatz und die vier netten Herrenstellten sich vor und erklärten, was die Bergwacht eigentlich so macht und wo sie überall im Einsatz ist . Wir haben gelernt, dass sie sowohl Menschen, Tieren wie auch der Natur hilft und nicht nur am Berg im Einsatz ist, sondern auch in jeglichem unwegsamen Gelände, welches beispielsweise von Sanka nicht erreicht werden kann. Wir haben gelernt wie die Bergung mit dem Heli funktioniert und das auch Hunde Bergwachtler sein können, nämlich als Lawinen-Suchhunde. Auch die Ausrüstung durften wir besichtigen und einige Sachen ausprobieren und anfassen. 

Natürlich darf auch keine Fahrzeug-Besichtigung fehlen, welche direkt im Anschluss folgte. Erst konnten wir das Einsatz-Fahrzeug inklusive Trage begutachten und danach das heiß begehrte Quad. Dort konnte sich auch jedes Kind und jeder Erwachsene mal drauf setzen. 
Selbstverständlich wurde auch der imposante Sound des Motors demonstriert und einige Kinder hielten sich bei dem mächtigen Sound die Ohren zu. 

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Nach den Fahrzeugen konnte sich, wer mag, noch mithilfe der sogenannten „Windel“ abseilen. Der Name sorgte für ordentlich Gelächter, sowie bei manchen auch Zweifel ob sie dies machen wollen. Es gab aber trotzdem einige mutige Kinder, welche sich teilweise auch mehrmals den steilen Abhang hinunter seilen ließen. Nach so viel Aufregung und Programm hatten sich die Besucher noch ein Ständchen von uns als Dankeschön verdient. 

Vielen Dank für diesen erlebnisreichenVormittag an die GrassauerBergwacht!

Osterfest im Wald – Neues aus dem Waldkindergarten

Gerade mal 4 Wochen konnten unsere Wurzelkinder durch den Wald am Westerbuchberg huschen, nun heißt es wieder Notbetreuung.

Doch wir haben die Zeit intensiv genutzt und uns gefreut, uns wieder sehen zu können. Der Start wurde uns in den ersten zwei Wochen durch herrlichen Sonnenschein noch weiter versüßt. Dann kam der Wetterwechsel – doch auch der konnte unsere Laune nicht verderben. Nach ein paar stürmischen Tagen, die wir im Schutzraum verbrachten, ging es dann wieder mit Neuschnee ab in den Wald. Die Poporutscherl wurden nochmals ausgepackt und gemeinsam eine große Schneeburg gebaut. Dann stand unser Osterfest bevor das wir, aufgrund der aktuellen Situation, um eine Woche vorverlegt haben. Und so hüpfte der Osterhase schon am Freitag durch den Wald am Westerbuchberg und ließ für jedes Wurzelkind ein kleines Nestlein fallen.

Am Bauwagen konnten nun endlich die Treppenstufen rutschsicher gemacht werden. Hier möchten wir uns recht herzlich bei Frau Poschner und der Spardabank Traunstein bedanken, welche dies durch ihre Spende ermöglicht hat.

Nun wünschen wir allen ein frohes und vor allem gesundes Osterfest und hoffen, uns bald nach den Osterferien wieder im Wald sehen zu können.

St. Martin im Waldkindergarten

Das St. Martinsfest ist ein fester Bestandteil in jedem Kindergartenjahr. Und auch wenn wir dieses Jahr nicht am Abend mit den Laternen und vielen Eltern bei Punsch, Glühwein und Buffet im Wald feiern konnten, war es für die Wurzelkinder trotzdem ein ganz besonderer Tag.

So zogen sie in der Früh – singend mit ihren selbstgebastelten Laternen – den Kirchweg hoch zum Schwammerlplatz. Die Laternen funkelten in der Dunkelheit des Waldes trotz Tageslicht wunderschön. Unsere Wurzelkinder schmückten den Kreis während Brotzeit gemacht wurde und zur Feier des Tages gab es leckeren Apfelpunsch.
Nach etwas Freispielzeit versammelten sich alle mit ihren Laternen unter der alten Buche, wo die Kinder das St. Martinsstück, passend zum Liedtext, mitspielten.
Verkleidet als St. Martin, Pferd, Bettler, Gänse, Stadttor und suchende Leute war es ein tolles Schauspiel. Alle hatten sichtlich Spaß, es war großartig. Nach so viel Konzentration gab es viel Applaus und auch noch eine kleine Überraschung – natürlich durfte die obligatorische Martinsgans aus Lebkuchenteig nicht fehlen. Die Kinder freuten sich riesig.
Zum Abschied liefen die Wurzelkinder nochmals singend mit ihren Laternen den Kirchweg hinunter, direkt in die Arme ihrer Eltern, die unten schon warteten.

Vielen Dank an unseren Bürgermeister für die Spende der Martinsgänse.

 

Erntedank bei den Wurzelkindern

Auch dieses Jahr durften wir wieder das Erntedankfest feiern – den Hygienebestimmungen gerecht werdend, haben wir jedoch auf ein gruppenübergreifendes Fest verzichtet.

So machten sich zunächst die Wurzelhörnchen- und an einem anderen Tag die Wurzelmäuse gleich in der Früh auf den Weg zum Bauwagen – ausgestattet mit allerlei Ernte, die die Kinder von zu Hause mitgebracht hatten. Am Bauwagen angekommen schnippelten die Hörnchen und die Mäuse Obst und Gemüse wie echte Kochprofis. Das Gemüse landete im großen Topf über unserem Feuer, das Obst wurde zu einem leckeren Obstsalat verarbeitet.

Während die Gemüsesuppe brodelte, hatten die Wurzelhörnchen ein kleines Theaterstück vorbereitet. Jeder, der wollte, durfte mitmachen. Die Wurzelmäuse hingegen lauschten einer kleinen Erntedankgeschichte.

 

Die Zeit verrann im Nu und schon war die kulinarische Köstlichkeit fertig. Die Wurzelkinder ließen es sich sichtlich schmecken – alles wurde ratzeputz vernascht.

 

Schön waren diese zwei Tage und wir sind dankbar. Dankbar dafür, in einer Gegend auf der Welt leben zu dürfen, in der es eine so reichliche Ernte in einer solch großen Vielfalt gibt.

Ein neues Kindergartenjahr im Wald

Die Wurzelkinder konnten unter besten Wetterbedingungen und glücklicherweise im Regelbetrieb (natürlich unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes) in das neue Kindergartenjahr 2020/21 starten. 13 kleine Wurzelmäuse und 21 Wurzelhörnchen spazieren nun wieder singend und neugierig durch den Wald am Westerbuchberg.

Auch die “neuen” Wurzelkinder haben sich mittlerweile gut eingewöhnt.

Ob am Hütterl, Sonnenplatz, Schwammerlplatz oder am Bauwagen – es gibt jede Menge zu entdecken in dieser schönen Jahreszeit. Eichhörnchen, die Fangsti spielen. Raupen, die auf ihre Verpuppung warten. Spechte, die an den Bäumen klopfen. Pilze, die aus dem Boden schießen. Die dicken Zucchini aus unserem eigenen Garten, die wir ernten konnten. Ja, sogar ein Siebenschläfer hat sich schon blicken lassen.
Nun zieht der Herbst mit großen Schritten ein und somit gab es auch schon reichlich Regen. Das heißt für die Wurzelkinder aber nicht: “Schnell rein ins Trockene”. Nein, viel eher: “… ab in die Pfützen.”
Auch das Team hat sich etwas neu formiert und startet nun – gut aufgestellt und optimistisch – ins neue Kindergartenjahr.
Wir freuen uns auf eine schöne Zeit mit den Kindern und hoffen, dass alles in diesem Modus weiterlaufen kann.

 

„Coronazeit“ im Waldkindergarten „Wurzelkinder e.V.“

Auch im Waldkindergarten Übersee hat die derzeitige Coronakrise nicht halt gemacht und dadurch wurde der Wald leider sehr kinderleer. Diese Zeit konnte das Team nun jedoch für verschiedene Arbeiten nutzen, für die im normalen Alltag weniger Zeit zur Verfügung stehen. So wurden unsere Kisten an den verschiedenen Waldplätzen auf Vordermann gebracht und sowohl aufgeräumt, als auch für die neue Jahreszeit bestückt. Außerdem konnten wir uns der Ordnung im Bauwagen widmen, die im hektischen Kindergartenalltag oft und leider auch schnell etwas untergeht. Zwei sogenannte Kamishibai’s wurden gebaut, Erzähltheater aus Holz. Auch die Gestaltung von diversen Bildern für unser Erzähltheater wurden fertig gestellt. Weiter sind neue Seile für die Kinder zum Spielen im Wald gelandet. Damit der Kontakt zu den Kindern nicht gänzlich abbricht, wurden wöchentlich Kinderbriefe mit Fotos verfasst und per E-Mail an die Kinder und ihre Eltern geschickt. In den Briefen wurden unter anderem Beschäftigungen vorgeschlagen und auch extra Themen an die Vorschulkinder adressiert.

Dabei wurden der „Tast- und Fühlsinn“ thematisiert, denn wir behandelten vor der Kindergartenschließung. Das Thema „Sinne“ unserer Vorschulkinder.

Für die“ neuen“ Mäuse, unsere Kleinen im Wald, wurden Rucksackanhänger gebastelt.

Auch der Muttertag kam nicht zu kurz und es wurde ein Gedicht, ein Erzähltheater, sowie eine Anleitung für eine Muttertags-Massage an die Familien geschickt.

Doch diese wunderschöne Jahreszeit „Frühling“, wenn alles zum Leben erwacht, macht nicht so viel Spaß, wenn sie von den „Wurzelkindern“ entdeckt wird!

Wir freuen uns uns sehr auf euch! Und momentan über jedes „Notbetreuungskind“, dass den Wald wieder mit Kinderlachen belebt!

Orgelpfeifen bei den Orgelpfeifen

Am Donnerstag, den 13.02.2020 besuchten die „Wurzelhörnchen“ des Waldkindergartens „Die Wurzelkinder e. V.“ die katholische Kirche „St Nikolaus“ in Übersee. Im Rahmen eines Musikprojektes der Berufspraktikantin Moni Miller hatte sich die Gruppe mit dem Organisten Herrn Dengler verabredet. Nach dem Begrüßungslied „Good Morning“ erzählte er den Kindern vom Aufbau einer Kirchenorgel und davon, dass zum Tonerzeugen gaaanz viel Luft benötigt wird. Die Kinder durften dann vorsichtig die steile Treppe hinauf zur Orgel gehen, um sie dort ganz genau anschauen zu können. Herr Dengler öffnete den riesigen Holzbau im unteren Teil und führte den interessierten Kindern das gigantische Gebläse vor. Anschließend erklärte er, dass noch viel mehr Orgelpfeifen in dem riesigen Holzbau untergebracht seien, als man von außen sehen könne. Die Kinder staunten, welchen leisen, sehr hohen und aber auch lauten, sehr tiefen Ton die Orgel von sich geben kann. Wunderbar kindgerecht erklärte der pensionierte Lehrer den Wissensdurstigen, wozu die Pedale und Tasten gebraucht werden. Schließlich spielte Herr Dengler schöne Melodien, welche in der großen Kirche widerhallten. Als Überraschung hatten die Kolleginnen Moni Miller und Rosmarie Lohwieser mit den Blockflöten ein Kirchenlied und ein irisches Segenslied geübt und durften gemeinsam mit der Orgel spielen. Den „Wurzelhörnchen“ hatte es sehr gut gefallen und so manch ein Kind meinte, es käme mal am Sonntag zum Gottesdienst, wenn Herr Dengler wieder an der Orgel spielt. Wir bedanken uns nochmals recht herzlich bei Herrn Dengler für die wunderbare Zeit, sein Engagement für die Bildung unserer „Wurzelhörnchen“ und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit!

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Besuch vom Nikolaus und frohe Weihnachten an alle !!

Am Donnerstag, den 05.12.2019 besuchte der Nikolaus die „Wurzelkinder“ vom Waldkindergarten Übersee. Die Aufregung der Kinder war groß und die Ungewissheit, ob er sie denn auch wirklich in dem großen Waldgelände finden würde.                                                                                                        Um ihm die Suche zu erleichtern, legten sie den Weg entlang Pfeile aus Ästen, Nüsse, Sterne und Schneeflocken und beleuchteten ihn mit Lichtergläsern.

Der Nikolaus ließ gar nicht so lange auf sich warten und kam durch den leicht angezuckerten Wald mit seinem langen Stab, dem großen Sack und natürlich dem goldenen Buch in die geschmückte Kreismitte der Kinder.                                                                                                                                               Was da wohl drinnen stehen würde? Nach dem Lied „Nikolo bum bum“ zur Begrüßung sollten es alle Kinder erfahren.

Mit großen Augen standen immer 2-3 „Wurzelmäuse“ erwartungsvoll vor ihm und lauschten gespannt den guten Dingen aus seinem goldenen Buch ehe sie von ihm ein Geschenksäckchen überreicht bekamen.

Bevor er sich an die Gruppe der „Wurzelhörnchen“ wandte, sangen alle gemeinsam das Lied „Dem Nikolaus ist kalt“. Es war tatsächlich an diesem Morgen bitterkalt im Winterwald, aber die Aufregung und Freude erwärmte die Kinderherzen.

Auch die größeren Kinder durften sich nur Gutes anhören und mit einem Säckchen belohnen lassen.

Ehe der Nikolaus mit „Lasst uns froh und munter sein“ verabschiedet wurde und sich die „Wurzelkinder“ mit wohlverdienter Brotzeit, Platzerl und Punsch stärken konnten, ließen sie sich mit ihm fotografieren.

Das Team, die Eltern und natürlich die Kinder des Waldkindergarten Übersee bedanken sich herzlich beim Nikolaus für seinen Besuch und wünschen allen frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!